Erfolgsschlager Oben ohne
Wir senden euch alle nach Australien.

Paul Klerck weiß, wie es geht. Seit über 15 Jahren ist der Bursche laut Angaben des Online-Magazins „inthemix.com" im Musikgeschäft und kennt die Branche wie seine eigene Westentasche. Deshalb weiß er natürlich auch, was in der Szene geht und was nicht. Jetzt hat der Australier nach eigenen Angagen eine „Marktlücke" entdeckt, die hierzulande bereits ein unantastbarer Erfolg sein soll: Topless DJanes!
Ok! Wir sind jetzt wirklich verblüfft von dieser herausragenden Geschäftsidee. Aber bevor wir uns nicht mehr auf dem Stuhl halten können, unseren weiblichen Mitarbeitern die T-Shirts vom Leib reißen und sie mit zwei Plattenspieler nach Australien schicken, lassen wir den Profi Paul Klerck noch einmal selbst zu Wort kommen: „Marktforschungen und die große Nachfrage in australischen Bergbaustädten haben ergeben, dass Topless DJanes einen wahnsinnigen Erfolg haben werden. Wir glauben, dass es an der Zeit ist für mehr weibliche DJs."
Nun fragen wir uns, ob nicht eher die alten Bergbauhasen nach jungem Fleisch lechzen oder ob auch wirklich deren Musik in Australien gefragt ist? Wie relevant sind die Untersuchungen von Paul Klerck wirklich? Natürlich ist der Profi vorbereitet und hat auch darauf eine Antwort auf „inthemix.com" parat: „Disc Jockeys sind nicht nur schön, sondern auch sehr talentiert. Sie wissen, wie sie die Musik mixen müssen und verstehen es ihr Publikum zu entertainen. Meine Mädchen sind prädestiniert Qualität und eine erstklassiger Performance abzuliefern. Wir sind nicht an Dreck interessiert. Wir halten das ganze echt edel. Wir halten es vor allem echt."
Auch wenn die vielen Jahre Showbusiness Paul Klerck scheinbar nicht gerade gut getan haben und er mit seiner Idee, pardon, etwas daneben liegt, müssen wir ihm in einem Punkt recht geben: Es sollten mehr Frauen an den Decks stehen. Aber bitte mit Beats und nicht mit Brüsten im Vordergrund. Dankeschön.








