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Erstes Kiffer-Café in Deutschland?

Diese Großstadt plant die Legalisierung von Cannabis.

Erstes Kiffer-Café in Deutschland?: Diese Großstadt plant die Legalisierung von Cannabis.
Zurzeit schlägt das Thema „Legaler Cannabis-Konsum“ in den deutschen Medien hohe Wellen. Neben einem Experten-Kreis sprach sich unter anderem auch der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt für eine Legalisierung von Marihuana aus. Nun schalten sich die Herren Politiker ein. In Köln stellten die Grünen und die Piratenpartei einen Antrag für eine lizensierte Abgabestelle von Cannabis – zum Schutz der Konsumenten.

Nach Vorbild der niederländischen Coffeshops sollen in der Rheinmetropole legale Verkaufsstellen errichtet werden, an denen Cannabis straffrei verkauft wird. Für dieses Projekt muss die Bezirksvertretung der Kölner Innenstadt allerding eine Ausnahmegenehmigung beim Bundesinstitut für Arzneimittel erwirken. Gegenüber dem Kölner Express sagte der Bezirksbürgermeister Andreas Hupke: „Es ist mehr als überfällig, neue Wege in der Drogenpolitik einzuschlagen.“

Fakt ist, ein Cannabis-Verbot verhindert oder verringert den Konsum nicht. Viel mehr sehen die Kölner Bezirksvertreter die Konsumenten in Gefahr „gestrecktes, verseuchtes und damit gefährliches Zeug zu kaufen“. Die legalen Vergabestellen würden nicht nur den Schwarzmarkt zerstören, sondern auch den kontrollierten Verkauf unter medizinischer Begleitung ermöglichen.

Laut Kölner Express hat der Antrag der Grünen und der Piratenpartei sogar gute Chancen in der Bezirksverwaltung eine Mehrheit zubekommen.  

Foto: Alone at home with her drugs via Shutterstock
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