Erwischt: Abwasser verrät, welche Drogen du nimmst
Pipi-Studie entlarvt Europas Drogenhauptstädte!

Wenn du in einer europäischen Großstadt lebst, hast du in den vergangenen Monaten vermutlich unwissentlich an einem der größten Drogentests aller Zeiten teilgenommen! Keine Angst, das ganze lief ziemlich anonym ab. Wissenschaftler aus ganz Europa untersuchten 50 Metropolen auf Drogenrückstände im Abwasser, die über den Urin ausgeschieden werden. Im abschließenden Drogenranking haben es gleich zwei deutsche Großstädte auf fragwürdige Spitzenpositionen geschafft.
Neben London, der Hauptstadt der Koksnasen, und dem Kiffer-Hauptquartier Amsterdam haben auch Dortmund und Dresden den Drogentest nicht bestanden. Im Abwasser der Ruhrgebietsmetropole fand die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht von den 50 untersuchten Städten am vierthäufigsten Amphetamine. Nur in Lathi (Finnland), Eindhoven (Niederlande) und Antwerpen (Belgien) lagen die gemessenen Werte höher. Dresden platziert sich in der Kategorie Methamphetamine sogar auf Platz Zwei hinter der norwegischen Hauptstadt Oslo.
In Zahlen ausgedrückt bedeutet das Ergebnis, dass in Dortmund pro Tag rund 70 Gramm Amphetamine die Toilette runtergespült werden. In Dresden landen täglich knapp 75 Gramm Meth in der Porzellanschüssel.
Hier die kompletten Studien-Ergebnisse: 
Grafik via vocative.com
Foto: Portrait of young woman shouting in toilet to camera. top view of scared black-haired girl sitting on toilet seat via Shutterstock








