Themen: Deutschland, Illegal, Drogen, Coffeeshops, Cannabis, legalisierung, Marihuana, Rauschgift, Staaten, Kanabis, Rauschmittel

Europa schon bald Kifferland?

Drogen in immer mehr Ländern legal.

Ausgelöst durch die Marihuana – Legalisierung in Uruguay stellen sich russische Experten nun die Frage, ob die Legalisierung von weichen Drogen überhaupt noch vertretbar sein kann. Es scheint fast ein Trend gewordern zu sein Drogen in allen Formen und Variationen für legal zu erklären.

Immer mehr Länder sehen die Legalisierung von Drogen als notwendig. So zum Beispiel in Colorado, wo Marihuana als Rauschmittel legal anerkannt wird und dort bereits offiziell in Läden käuflich zu erwerbden ist. Weitere 20 Bundesstaaten in den USA erlauben den Verkauf bereits als Medizin. Auch in Deutschland darf die Droge für den medizinischen Gebrauch bisweilen von Ärzten verschrieben werden. In französischen Apotheken wird es bald üblich sein ein cannabishaltiges Arzneimittel kaufen zu können und die Mexikaner begehen kein Verbrechen, wenn sie harte und weiche Drogen für den persönlichen Gebrauch nutzen. In Australien ist die Aufbewahrung und Anwendung kleinerer Mengen für sich selbst erlaubt. Weitere Länder, die die Legalisierung von weichen Drogen eingeführt haben, sind: Tschechien, Schweiz, Luxemburg, Spanien, Portugal und Jamaika.

Grund für die Massenlegitimierung von Drogen ist der Kampf gegen die großen Kartelle. Man erhofft sich dadurch zum einen den Schwarzmarkt „ausbeuten“ zu können und zum anderen eine medizinische Lösung für Gesundheitsgeschädigte zu finden. Rein wirtschaftlich betrachtet verdienen die 24 Coffee-Shops in Colorado innerhalb eines Tages rund 2,5 Millionen Dollar.

Der russische Politologe Sergej Michejew äußerte sich auf der Homepage des russischen Senders „ruvr.ru“ über die Legaliersierung von Drogen dazu, das Staaten dem Druck nur nachgeben würden und die Subkulturen zulassen. In seinen Augen enspricht das Ganze sogar einer Drogen-Revolution, in der die Länder unfähig sind sich entsprechend durchzusetzen. Gleicher Meinung ist auch Joseph Califano Junior, Chef des Amerikanischen Nationalzentrums für Probleme der Rauschgiftsucht bei der Columbia University in New York. Die Legalisierung der Rauschgifte sei eine Katastrophe. Sie lindert niemals die Kriminalitäsrate und würde ebenfalls nie den Schwarzmarkt niederbrennen.

Wir man das Hanfblatt auch dreht und wendet, es bleibt immer ein bitterer Beigeschmack für jene, die mit dem Konsum von Marihuana nichts anfangen können und ein Kampf derer, die die Droge dringend als medizinische Versorgung benötigen.




Foto: Mann dreht sich einen Joint via Shutterstock

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