Themen: Facebook, online game
Facebook-Games vs. Online-Casinos
Weniger soziale Kontakte, mehr Spielfreude.

Spielen kann zu einer Sucht werden, das ist nichts Neues. Und warum sich speziell die kleinen Facebook-Games so großer Beliebtheit erfreuen, ist eigentlich auch einleuchtend: Man muss sich nicht extra woanders anmelden, die meisten Games sind kostenlos, man kann mit "Freunden" interagieren, Leben tauschen und vor allem kann man dank der Smartphones einfach überall spielen, sogar auf dem Klo. Doch das hat auch seine negativen Seiten.
Das sich Facebook schlecht auf unser Sozialverhalten auswirkt, ein Beziehungskiller sein kann, neidisch macht und mittlerweile sogar zum One-Night-Stand mit Freunden verhilft, ist hinreichend bekannt. Aber gerade die Spiele lenken uns immer mehr von dem Geschehen in der realen Welt ab. Stundenlang sitzen manche vor dem PC und zocken, statt sich um Freunde und Familie zu kümmern. Sogar auf der Arbeit können viele nicht damit aufhören und setzen damit ihren Job aufs Spiel. Mal ganz abgesehen von den nervigen Spieleanfragen und Postings, mit denen sie jeden aus ihrer Freundesliste zuspammen.
Immer mehr User zahlen Geld dafür, dass sie besondere Optionen nutzen können. 2012 nahm Facebook insgesamt über zwei Milliarden US-Dollar allein durch Spiele ein. Das ist gut für Facebook, aber schlecht für uns - und unser Umfeld.
Bildquelle:Flickr.com/ MarcX Photography
Quelle: Internetworld








