Thema: Sex
Fail: Halbe Tonne Koks landet in deutschem Discounter
Dumm gelaufen.

Das hatten sich die Schmuggler wohl auch anders vorgestellt, als sie eine erhebliche Menge Kokain von Lateinamerika nach Deutschland verschifften. Denn statt beim eigentlichen Abnehmer, landeten die Drogenpakete beim Lebensmittelhändler.
Da staunte auch die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern nicht schlecht, als sie fast eine halbe Tonne Koks sicherstellte. Wie Der Westen berichtet, war das Rauschgift an insgesamt sechs verschiedenen Standorten der Supermarktkette Aldi gelandet und zwar in Bananenkartons. Betroffen seien Filialen und auch Auslieferungslager.
Mitarbeiter hatten die Drogen in kleinen Päckchen zwischen den Bananen gefunden. Da die Ermittlungen derzeit noch laufen, wollte das LKA keine weiteren Details mitteilen. „Ich bin mir sehr sicher, dass das die größte Menge Kokain ist, die jemals in Mecklenburg-Vorpommern gefunden worden ist“, erklärt eine Sprecherin.
Man geht davon aus, dass die Drogen mit den Südfrüchten per Schiff nach Norddeutschland geliefert worden und dann fälschlicherweise in den Aldi-Märkten und nicht bei Dealern gelandet sind. „Normalerweise werden geschmuggelte Drogen bereits im Hafen abgezweigt“, erklärt die LKA-Sprecherin gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Staatsanwaltschaft Rostock hat nun wegen Einfuhrschmuggels Ermittlungen aufgenommen.
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