Feiern ohne Angst: Diese Cocktail-Serviette soll bald Drogen im Drink erkennen

Schutz vor sexuellen Übergriffen.

Feiern ohne Angst: Diese Cocktail-Serviette soll bald Drogen im Drink erkennen: Schutz vor sexuellen Übergriffen.
Quelle: Monkey Business Images/Shutterstock.com

Viele Frauen kennen wahrscheinlich die Angst, beim Feiern etwas ins Getränk gemischt zu bekommen oder haben sogar Freundinnen, denen so etwas Schreckliches schon einmal passiert ist. Eine Studentin entwickelt nun eine einfache Methode, mit der man sofort erkennt, ob mit dem Drink etwas nicht stimmt.

Danya Sherman ist Studentin an der George Washington Universität in der US-Hauptstadt und geht gerne feiern. Auf ihrer Homepage schreibt sie, dass ihr ein Freund K.O.-Tropfen ins Getränk mischte, als sie im Sommer 2016 im Ausland studierte– seitdem lebt sie in ständiger Angst. Sie realisierte, dass sie mit ihrer Sorge nicht allein ist und wollte etwas dagegen unternehmen. Also überlegte sie sich eine simple Methode, mit der mit sie wieder bedenkenlos feiern kann.

In der Glamour erzählt Danya, dass sogenannte Vergewaltigungs-Drogen ein großes Problem im Studenten-Leben darstellen. Frauen an der Uni haben ein größeres Risiko, sexuelle Gewalt zu erleben, als andere Frauen. Eine amerikanische Studie zeigt, dass statistisch gesehen eine von 13 Studentinnen glaubt, dass ihr bereits Drogen ins Getränk gemischt wurden – 14 Prozent von ihnen haben daraufhin einen sexuellen Übergriff gemeldet.

Alle Prüf-Methoden, die es zu kaufen gab, waren Danyas Meinung nach nicht geeignet, um sie mit auf eine Party zu nehmen und den Drink unauffällig zu überprüfen. Also war sie auf der Suche, nach einer praktischeren Lösung. Dann entwickelte sie die „KnoNap“. Dies ist eine Cocktail-Serviette, die sich verfärbt, wenn sie mit Drogen in Berührung kommt. Auf diesem einfachen Weg, kann man in der Bar oder im Club ein paar Tropfen vom Drink auf die Serviette träufeln und so unauffällig testen, ob alles ok ist.

 

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Dank eines Wettbewerbs, an ihrer Uni, bekam sie die Möglichkeit mit einer Firma zusammenzuarbeiten, die ihr hilft, das Konzept in die Tat umzusetzen. Zusätzlich plant sie eine Kickstarter-Kampagne, um die Kosten für die Herstellung aufzubringen. Außerdem möchte sie mit Universitäten zusammenarbeiten, die die Servietten für Partys auf dem Campus zur Verfügung stellen sollen. Sie hat sich das Ziel gesetzt, die „KnoNap“ bis zum Ende des Jahres auf den Markt zu bringen.

Foto: Monkey Business Images/Shutterstock.com

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