Themen: Ringe, gestorben, Hobbit

Filmstart: Der Hobbit

Sind beim Dreh wirklich Tiere gestorben?

Am gestrigen Mittwochabend hatte „Der Hobbit“, der neue Film von Star-Regisseur Peter Jackson, Weltpremiere in Wellington. Bereits seit Jahren warten die Fans sehnsüchtig auf den Drehschluss. Allerdings gibt es auch schlechte Nachrichten: Mehrere tierische Komparsen sollen bei den Filmarbeiten gestorben sein.

Seit Wochen läuft die PR-Maschine in Wellington, der Hauptstadt Neuseelands, heiß. Die Stadt hat sich zur Premierenwoche von „Der Hobbit“ sogar in „Middle of Middle Earth“ umbenannt. Schon Tage vor der Premiere wehen über den Straßen der Stadt bunte Fahnen mit den Bildern der prominentesten Filmfiguren, von Bilbo Beutlin über Gandalf bis hin zu Gollum und Legolas. Zur Weltpremiere des ersten Teils wurden zahlreiche Hollywood-Stars auf dem 500 Meter langen roten Teppich vor dem Embassy Theatre in Wellington erwartet. Im Jahr 2003 fand hier bereits die Weltpremiere des dritten Teils der „Herr der Ringe“-Trilogie statt. Sage und schreibe 17 Oscars sprechen für sich. „Das Interesse internationaler Besucher an allem, was mit Herr der Ringe zu tun hat, ist ungebrochen, aber zweifellos wird es mit dem Hype um die Hobbit-Filme weiter steigen“, sagt David Perks, der Direktor der lokalen Fremdenverkehrsbehörde, die 80 000 Euro in den Filmtourismus investiert. Es hat sich gelohnt. Allein mit der Erstaufführung des Ringe-Finales 2003 flossen sechs Millionen Euro in Wellingtons Wirtschaft. Sechs Prozent der Neuseeland-Besucher nennen die Drehorte von „Herr der Ringe“ als einen der Hauptgründe für ihre Reise.

Es gab während der Dreharbeiten zum neuen Film von Peter Jackson allerdings auch negative Schlagzeilen: Es sollen dutzende Tiere gestorben sein. Die Produktionsfirma wurde mit schweren Vorwürfen von Tierschützern konfrontiert. Es heißt, dass mindestens 27 Tieren aufgrund der schlechten Bedingungen in ihrer Unterkunft ums Leben gekommen sein sollen. Es soll zahlreiche Felsvorsprünge, Senken und kaputte Zäune gegeben haben, was unverantwortlich sei. Der Sprecher von Regisseur Peter Jackson gab schließlich zumindest zu, dass der Tod zweier Pferde hätte verhindert werden können. Die Tierschutzorganisation PETA kündigte bereits an, dass sie die weltweiten Premieren des ersten Teils der Trilogie mit verschiedenen Aktionen boykottieren wird.

An dem Erfolg der Tolkien-Verfilmung zweifeln wir allerdings trotzdem nicht. In deutschen Kinos startet „Der Hobbit“ am 13. Dezember. Der zweite Teil soll Ende kommenden Jahres folgen, der letzte Teil im Juli 2014.

Zum Trailer geht es hier.

Bild: youtube/Screenshot Trailer

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