Flaute im Bett? Das sind die häufigsten Gründe

Warum es manchmal einfach nicht klappen will!

Flaute im Bett? Das sind die häufigsten Gründe: Warum es manchmal einfach nicht klappen will!
Quelle: Fotobyjuliet/Shutterstock.com

Jeder hat mal einen schlechten Tag, ist erschöpft oder hat einfach andere Dinge im Kopf. Doch während eine vorübergehende Lustlosigkeit keine schlimme Sache ist, kann eine dauerhafte Flaute im Bett eine Beziehung echt auf die Probe stellen. Wir verraten die häufigsten Gründe, warum wir keine Lust auf Sex haben und geben mögliche Lösungen.

Stress: Keine Frage, nichts ist wohl so sehr als Lustkiller bekannt wie Stress. Dabei kann das Stress in jeder Hinsicht sein, denn auch positiver Stress ist Stress. Wer sich auch in der Freizeit kaum eine Pause gönnt und von einem Hobby zum nächsten rennt, ist irgendwann total ausgebrannt und darf sich nicht wundern, wenn es im Bett nicht mehr klappen will. Aber auch wenn wir nur im Kopf daueraktiv sind oder es einen unausgesprochenen Konflikt gibt, wirkt sich das irgendwann negativ auf das Verlangen aus. Doch keine Sorge: Entspannung kann man lernen und ggf. sollte man professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Schmerzen: Es gibt natürlich zahlreiche Sexualpraktiken, bei denen Schmerzen ausdrücklich erwünscht sind. Wer sich jedoch für den vielseitigen Bereich des BDSM so gar nicht begeistern kann, wird sich wahrscheinlich auch nicht über Schmerzen freuen. Vor allem, wenn diese aufgrund von Unvorsichtigkeit beim Liebesspiel oder körperlichen Problemen wie Scheidentrockenheit verursacht werden. In jedem Fall ist hier die beste und einzige Lösung mit dem Partner zu reden und zu schauen, wie beide wieder Spaß am Sex haben.

Selbstzweifel/Abwertung: Wer von sich selbst nicht überzeugt ist, wird wahrscheinlich auch mit dem Lustempfinden Probleme haben. Damit die Beziehung nicht an den Selbstzweifeln zerbricht, sind hierbei Verständnis und vor allem Geduld für den betroffenen Partner unerlässlich. Noch schlimmer ist es jedoch, wenn man innerhalb einer Beziehung Abwertung erlebt: Wer immer wieder vom Partner kritisiert und beleidigt wird, Eifersucht oder sogar Einschränkungen erlebt, der hat ganz sicher kein Verlangen mehr nach Intimität mit dieser Person. Da hilft nur noch Schlussmachen!

Seitensprung: Für viele ist es ohnehin das absolute Worst-Case-Szenario: Der Partner geht fremd. Auch wenn man dem Schatz seine Untreue vielleicht verzeiht, kann ein derart heftiger Vertrauensbruch früher oder später zum Verlust der Libido führen. Wer sich selbst zum Seitensprung hat hinreißen lassen, wird vielleicht von einem schlechten Gewissen geplagt und zieht sich deshalb sexuell zurück.

Nachwuchs: Ob es das erste Kind in einer jungen Ehe ist oder man schon einen ganzen Stall voller Sprösslinge zuhause hat, Nachwuchs kann sich sehr negativ auf die Sexualität eines Paares auswirken. Neben dem Alltag kommt die neue und große Verantwortung für einen anderen Menschen hinzu, die einen schon mal überwältigen kann. Und dann wäre natürlich noch das Problem der Zeit, die man noch zu zweit hat. Denn die ist meist sehr knapp bemessen und sollte daher gut ausgenutzt werden.

Körperliche Veränderungen: Nicht nur während der Pubertät durchläuft der Körper teilweise krasse Veränderungen. Im Grunde sind wir unser ganzes Leben damit beschäftigt, uns zu entwickeln. Das kann von der Midlife Crisis, zu den Wechseljahren bis hin zu Erektionsproblemen führen. Oft sind es hormonelle Ursachen, aber auch die Psyche spielt eine große Rolle. Eine erektile Dysfunktion bei Männern etwa hat nicht immer etwas mit Lustlosigkeit zu tun, sondern kann auch durch einen sinkenden Testosteronspiegel verursacht werden.

Psychische Gründe: Krankheiten wie Depressionen drücken sich nicht nur in bekannten Symptomen aus, sondern können auch dazu führen, dass Betroffene kein Lustempfinden mehr haben. Durch die Einnahme von Psychopharmaka kann die erotische Abneigung sogar noch verstärkt werden. Ebenfalls können traurige oder traumatische Erfahrungen wie der Verlust eines geliebten Menschen oder im schlimmsten Fall sexuelle Gewalt dazu führen, dass die eigene Lust verloren geht. Hierbei sollte man sich auf jeden Fall professionelle Hilfen holen und keinesfalls selber unter Druck setzten.

Drogen: Am Wochenende mal wieder zu tief ins Glas geschaut oder auf der Party am Tütchen gezogen? Viele wissen, dass vor allem Männer unter Einfluss von Rauschmitteln nicht mehr zu erotischen Höchstleistungen fähig sind. Wer es nicht nur gelegentlich übertreibt, sondern schon abhängig ist und auch harte Drogen konsumiert, riskiert damit auch dauerhaft seine Sexualität. Man wirkt auf den Partner immer weniger attraktiv oder kommt laut Cosmopolitan vielleicht einfach nicht zum Ende.

Gefühle: Ob ein großer Streit oder zu viele störende Kleinigkeiten, wenn die Gefühle für den Partner nicht mehr da sind, man sich nichts mehr zu sagen hat oder einfach nur noch genervt ist, dann läuft wahrscheinlich auch nichts mehr im Schlafzimmer. Sollte die Liebe noch nicht ganz am Ende sein, kann eine Paarberatung helfen, um die Flammen der Leidenschaft erneut zu entfachen. Sollte aber auch das nicht klappen, ist wohl echt der „Ofen aus“.

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