Themen: Horror, Krass, Escape Room
Folter und Höllenqualen: Das ist der grausamste Escape Room der Welt
Kein Mensch hat diesen achtstündigen Horrortrip bis jetzt überstanden.

„Sei das Opfer in deinem eigenen Horrorfilm.“ Mit diesem üblen Motto will das McKamey Manor Gruselkabinett in San Diego Teilnehmer anlocken. Und es gibt tatsächlich viele, die Bock auf die inszenierten Höllenqualen haben. Doch bevor die Macher dich in das Folter-Anwesen lassen, musst du eine Reihe an Kriterien erfüllen.
Das Mindestalter beträgt 21 Jahre, eine sehr gute körperliche Verfassung ist Voraussetzung. Außerdem musst du einen Wisch von deinem Arzt mitbringen, der deine physische sowie psychische Stabilität nachweist. Schwangeren wird dringend von einem Besuch abgeraten, da Teilnehmer körperlich extrem traktiert werden.
Falls du alle Kriterien erfüllst und masochistische Tendenzen hast, erwarten dich Nahkontakt mit „Kreaturen, die aggressiv auf Tuchfühlung mit dir gehen“ (gemeint ist Folter), gewaltsame Horrorszenen, laute Geräusche, tausende Liter Kunstblut, Blitze und Nebeleffekte. Kurz: Alles, was dich mental absolut ausrotten wird. Hier eine kleine Kostprobe.
(Das Video stammt aus einer Zeit, als die Tour noch auf vier Stunden begrenzt war. Mittlerweile hat sich das Grauen auf acht Stunden verlängert.)
In den meisten amerikanischen Escape Rooms gibt es ein Sicherheitswort das Teilnehmer nutzen können, um die Tour abzubrechen, wenn sie die Qualen nicht mehr ertragen. Im McKamey Manor wird dieser Service nicht angeboten.
Es gibt genau drei Möglichkeiten, dem unerträglichen Szenario zu entkommen: Man hält acht Stunden durch, man bricht wirklich VÖLLIG zusammen – oder die Psyche macht nicht mehr mit.
Bis jetzt hat noch kein Mensch die volle Zeit durchgehalten – der Rekord liegt bei sechs Stunden. Trotzdem haben die Anbieter einen noch krasseren Höllenritt konzipiert: „The Chamber“.
Während dieser furchtbaren Challenge werden die Teilnehmer unter anderem in einen knapp vier Meter tief eingebuddelten Sarg gesperrt, aus dem sie sich eigenständig befreien müssen. Das ist vielleicht auch der Grund, warum bis jetzt niemand länger als 15 Minuten an „The Chamber“ teilgenommen hat.
Der ganze Spuk ist umsonst, du musst nur eine Dose Hundefutter beisteuern. Und nein, ausnahmsweise wird der fleischige Fraß den Teilnehmern nicht aufgetischt, sondern einem Tierheim gespendet.
Jetzt stellt sich nur noch die Frage: WARUM machen Menschen so etwas freiwillig?!
Foto: Screenshot via McKameyManor/ YouTube, Screenshot via mckameymanor / Instagram








