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Forscher verraten: Deshalb bleiben wir freiwillig in unglücklichen Beziehungen

Keine einfache Entscheidung.

Quelle: lightwavemedia/Shutterstock

Wahrscheinlich hat jeder schon mal Schluss gemacht oder wurde verlassen. Wie schwer eine Trennung ist, wissen also die allermeisten. Da wundert es auch nicht, dass nicht wenige trotz großer Probleme an einer Beziehung festhalten, obwohl diese eigentlich schon längst vorbei ist. Dass dabei nicht unbedingt die eigenen Gefühle eine entscheidende Rolle spielen, zeigt nun eine aktuelle Studie aus den USA.

Laut miss.at haben Forscher der Universität Utah nun die Gründe untersucht, aus denen Menschen an einer unglücklichen Beziehung festhalten, statt sich vom Partner zu trennen. Es mag paradox klingen, doch viele Menschen bleiben zusammen, obwohl ihnen die Partnerschaft mehr weh tut, als dass sie ihnen gut tut.

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Für ihre Untersuchung haben die Wissenschaftler insgesamt 1.348 Teilnehmer über einen Zeitraum von 10 Wochen beobachtet. Im Anschluss wurden 500 der Probanden über die Dauer von zwei Monaten zu einer möglichen Trennung befragt und das mit eindeutigen Ergebnissen: Je mehr der Partner an ihnen hing, desto unwahrscheinlicher war es, dass sie diesen verlassen würden. Es sei also die Abhängigheit des anderen, mit der die Entscheidung gegen eine Trennung begründet wurde. 

Natürlich muss nicht gleich jede Meinungsverschiedenheit zum Ende führen, doch irgendwann sind zu viele „zweite“ Chancen, doch vergebliche Liebesmüh. Vor allem bei Langzeitbeziehung sei die Angst, keinen neuen Partner zu finden und als Dauersingle zu enden, besonders hoch. Doch einer anderen Person zuliebe zusammen zu bleiben, kann wohl kaum die richtige Entscheidung sein. Falls du dich sogar in einer toxischen Beziehung befindest, solltest du zudem einige Warnsignale erkennen.

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