Frau verklagt Hotel , weil das nicht verraten will, mit dem sie dort Sex hatte

Ein One-Night-Stand mit heftigen Folgen.

Frau verklagt Hotel , weil das nicht verraten will, mit dem sie dort Sex hatte: Ein One-Night-Stand mit heftigen Folgen.
Quelle: SasinTipchai / shutterstock.com

Im Sommer 2010 kam es in Halle zu einem folgenschweren One-Night-Stand. Der Schauplatz: ein Hotelzimmer. Und wie so oft bei einmaligen Schäferstündchen, kannten sich die zwei Beteiligten nicht besonders gut. Blöd nur, wenn unverbindlicher Sex extrem verbindliche Folgen hat – wie zum Beispiel ein Kind. Das ist jetzt sechs Jahre alt und kostet natürlich Geld. Deshalb würde die Mutter jetzt gerne den Vater identifizieren, um ihn an seine Unterhaltszahlungen zu erinnern.

Leider kennt die Dame nur den Vornamen (Michael) des vermeintlichen Erzeugers. Deshalb fragte sie einfach in dem Hotel nach, wie der volle Name des Typen lautet, der 2010 mit ihr vor Ort war. Die Betreiber hatten aber so gar keine Lust, die Daten ihres ehemaligen Gastes preiszugeben. Immerhin schliefen in dem betroffenen Zeitraum vier Michaels in der Unterkunft. Es könnte also sein, dass die falsche Adresse weitergereicht wird.

Nachdem man sie abgewiesen hatte, klagte die verzweifelte Mutter. Doch sie hatte gleich nochmal Pech. Die Richterin wies die Klage ab. Warum? Weil das „Recht der betroffenen Männer auf informationelle Selbstbestimmung und eigenen Schutz der Ehe und Familie wichtiger sei als das Recht der Klägerin auf Schutz von Ehe und Familie oder auf Unterhaltsanspruch“. Das ist also richtig dumm gelaufen. 

Foto: SasinTipchai / shutterstock.com

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