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Frauen auf Drogen: Oft sind Typen schuld an der Abhängigkeit

Das wollten wir doch schon immer wissen.

Quelle: Kzenon / shutterstock.com

Das International Narcotics Control Board (INCB) veröffentlicht alljährlich einen Bericht, der sich mit dem weltweiten Drogenhandel und dem Konsum von chemischen Substanzen auseinandersetzt. „Woman and drugs“ ist 2017 der Mittelpunkt des interessanten Reports.

Wie das Magazin Vice berichtet, sind rund ein Drittel aller Drogenkonsumenten Frauen.

Die Damen starten ihre Drogenkarriere wesentlich später als ihre männlichen Gesinnungsgenossen. Leider kommt es  laut INBC oft vor, dass Typen der Auslöser für die ersten Erfahrungen mit verbotenen Substanzen sind. Es ist zum Beispiel nicht selten, dass Frauen die erste Heroinspritze vom Partner gesetzt bekommen.

Der Bericht ergab außerdem, dass Mädels sich sehr schnell in der Dosierung steigern. Wenn sie erst einmal damit angefangen haben, Gifte wie Cannabis oder Kokain zu konsumieren, rutschen sie sehr schnell in die Abhängigkeit ab. Außer wenn es um Heroin geht: Das wird von den Männern wesentlich häufiger gespritzt.

Das schöne Geschlecht greift dafür auffällig häufig zu Medikamenten wie Schlaf- oder Beruhigungstabletten. Rund 56 Prozent der an einer Medikamentenüberdosis Verstorbenen sind Frauen. Außerdem empfinden die Damen ihren Rausch immer anders – je nachdem, in welcher Zyklusphase sie gerade stecken.

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