Thema: Kino
"Fuck for Forest": Pornos für den Regenwald
Bald auch im Kino.

Vor knapp zehn Jahren gründeten Leona Johansson und Tommy Hol Ellingsen die Umweltorganisation ,,Fuck for Forest‘‘ in Norwegen. Das Motto der Umweltschützer war dabei ganz simpel: Mit Pornos den Regenwald schützen. Sie filmen oder fotografieren sich beim Sex an öffentlichen Plätzen und laden das Material auf ihrer gleichnamigen Internetseite hoch. Wer sich die Bilder und Videos ansehen will, der muss entweder ein Abonnement für rund 15 Dollar monatlich abschließen oder eigene Pornos hochladen. Angeblich habe die Organisation so bereits über 100.000 Dollar eingenommen, die für Regenwald-Projekte in Costa Rica und Ecuador eingesetzt werden sollen.
Bei ihren Dreharbeiten schrecken die Aktivisten auch nicht vor Kirchen zurück. So marschierten Johansson und Ellingsen bereits nackt in eine Osloer Kirche, um sich dort vor der Gemeinde miteinander zu vergnügen. 2004 hatten sie während eines Open-Air-Festivals in Norwegen Sex auf der Bühne. Da die norwegische Regierung dies aber alles andere als gerne gesehen hatte, wurden beide zu eine Geldstrafe von über 1.000 Euro pro Person verurteilt.
Kurz darauf zogen die beiden von Norwegen nach Berlin, da sie hier auf mehr Toleranz für ihre Arbeit hofften. Seit 2006 leben und arbeiten sie nun hier in einer kleinen Wohnung in Berlin-Friedrichshain. Vor einigen Monaten wurde dann der polnische Regisseur Michał Marczak auf ,,Fuck for Forest‘‘ aufmerksam und entschied sich dazu, dass diese Organisation eine Dokumentation wert sei. Ab dem 13. Juni soll der Film ,,Fuck for Forest - F*** für den Regenwald'' auch bei uns in einigen Kinos zu sehen sein.
Quelle: Facebook / Fuck for Forest








