Themen: LOS, Mix, Dorfmeister, Madrid, Austrias, MDLA

Grand Slam!

Und während das Publikum begeistert applaudiert und die Balljungen am Spielfeldrand vor lauter Staunen innehalten, überlassen wir nach einem spitzenmäßigen Match in 10 kurzweiligen Sätzen das schöne, aber letztlich wenig überraschende Fazit dem Referee auf seinem schneeweissen Hochsitz. Der räuspert sich vernehmlich und sagt dann laut und deutlich „Spiel, Satz und Sieg Dorfmeister con Madrid de los Austrias“ ins Mikrofon. „Grand Slam“ bedeutet jetzt also auch akustisch ganz großes Tennis – wir alle können auf den Ehrenplätzen der überdachten Tribüne live dabei sein. Der Pokal geht auch dieses Mal wieder verdientermaßen in die Donaustadt: it’s about time for the Austrian Open!

1.In the waiting line (Dorfmeister / MDLA Dub)
2.Boogie no more
3.Valldemossa (Edson Arantes Do Nascimento Pelé Mix)
4.Spanish grease (Dorfmeister / MDLA Muga Reserva Mix)
5.Relaxin' at club f****n (Dorfmeister / MDLA Mix)
6.Back 2 back (Dorfmeister / MDLA Mix)
7.Make dis real
8.Schnitz
9.My friend (Dorfmeister / MDLA Mix)
10.On the moon maybe Auf Basis des immens zwingenden Club-Fegers „Valldemossa“ also (plus den dazu passenden Mixes, als Vinyl ganz synergetisch auf Sunshine Enterprises erschienen und soeben mit frischen Versions upgedated...) haben Dorfmeister, Pogo und Tronigger eine neue, ganz eigene Aufschlagtechnik entwickelt, die sich rechtzeitig zur „Grand Slam“-Saison als wirkungsvolle Ass-Maschine im Stile eines Ivan Lendl entpuppt. Gemeinsam erarbeitete, ofenfrische Tracks wie „Boogie No More“, „Schnitz“, „Make Dis Real“ und „On The Moon Maybe“ beweisen, dass das begnadete Doppel (das ja eigentlich ein „Triple Play“ ist) auch als Songwriter-Team ganz lässig und siegesgewiss ins tie break gehen kann. Keine Doppelfehler, kein einziger Netzroller. Stattdessen jeder Schlag ein eindrucksvoller Treffer. Denn die unwiderstehliche beidhändige Rückhand des österrreichischen Teams wird in der Regel als unerreichbarer top spin gespielt und sitzt jedes Mal perfekt. New balls, please. Nicht erst seit gestern ergibt das eine höchst reizvolle, aber nach Selbstauskunft ebenso „unseriöse“ Paarung, die dem Thrill von klassischen und immer spannenden Matches zwischen – sagen wir mal – John McEnroe und Björn Borg lediglich im Endergebnis nicht entspricht,  denn hier gibt es nur Sieger. Und der Ball ist niemals „out“, sondern trifft in jedem Spiel zig Mal mit Wucht ins Feld: Advantage Dorfmeister con Madrid de los Austrias. Die übrigens McEnroe noch immer feste die Daumen drücken.
Lange gab es dieses „perfect Match“ ausschließlich als Remix-Team für große Songs von noch größeren Namen – und zumeist nur auf Vinyl. Willie Bobo, Zero 7, Groove Armada, Koop und Pressure Drop haben alle vom sensiblen Ballgefühl sowie der beeindruckenden Aufschlagskraft unserer Wiener Tennis-Asse profitiert – also sollen, müssen und dürfen sie demnach jetzt auch an diesem Longplay-Turnier teilnehmen. Madrid de los Austrias und Richard Dorfmeister haben sich also bereits im Warm-Up sehr lässig die Bälle zugespielt. Quiet, please. „Grand Slam“ vereint das Beste der Welten von G-Stone Recordings und Sunshine Enterprises. Die sinnlichen, oft hispanisch beeinflussten Styles von Madrid de los Austrias (alias Heinz Tronigger und Michael „Pogo“ Kreiner) treffen auf den so typischen Dorfmeister-Sound zwischen relaxtem Funk und, selbstverständlich, Dub im weitesten Sinne. 

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