Thema: Sex

Gras zum Löffeln: Gibt es bald Cannabis-Eiscreme?

So lecker kann eiskalte Entspannung sein!

Quelle: Canna Obscura/Shutterstock.com

Endlich: Der Sommer steht vor der Tür und damit auch die alljährliche Eiszeit! Natürlich kann man sich das ganze Jahr lang Eis gönnen, aber im Sommer schmeckt es doch einfach am besten. Und pünktlich zur schönsten Zeit im Jahr kommen die Macher von „Ben & Jerry's“ mit einer genialen Ankündigung um die Ecke.

Die kreativen Köpfe des US- Speiseeisherstellers sind seit Jahren für ihre verrückten Sorten bekannt. Doch mit ihrer neuesten Kreation dürften die Eismacher nicht nur bei Fans der gefrorenen Leckerei sprichwörtlich in aller Munde sein. Denn in einer aktuellen Pressemitteilung kündigte das Unternehmen mit Hauptsitz in Vermont an, ein Eis mit CBD auf den Markt bringen zu wollen. Wer nun hofft, vom Cannabis-Eis high zu werden und neben der Erfrischung auch einen Vollrausch zu erleben, wird wohl enttäuscht sein. Denn laut vt.co macht CBD, also Cannabidiol, anders als THC nicht high.

Dafür bringt das Molekül aus der weiblichen Hanfpflanze andere Vorteile, wirkt angstlösend und entzündungshemmend. „Wir machen das für unsere Fans. Wir haben immer zugehört und ihnen alles gegeben – von milchfreien Leckereien bis zu kleinen Portionen für unterwegs wie unseren Pint Slices. Wir streben danach, unsere Fans mehr zu lieben als sie uns und wir wollen ihnen das geben, was sie suchen – auf eine spaßige, Ben & Jerry’s-Weise“, erklärte CEO Matthew McCarthy gestern im Statement auf der Firmenhomepage.

Wann die größte Portion Entspannung seit es Eiscreme gibt ihren Weg ins Tiefkühlregal findet, ist bisher nicht sicher. Denn laut Tres-Click ist es in den USA bisher nicht legal den Cannabis-Wirkstoff Lebensmitteln und Getränken beizufügen. Eine öffentliche Anhörung zum Thema findet heute statt. Und wer möchte, kann sich auch direkt an die Food and Drug Administration, kurz FDA wenden.

In Deutschland bewegen sich Hersteller derzeit noch in einer Grauzone, viele von ihnen führen den Zusatz von CBD als „Nahrungsergänzungsmittel“ auf. „Aus Sicht des BVL muss für CBD-haltige Erzeugnisse vor dem Inverkehrbringen entweder ein Antrag auf Zulassung eines Arzneimittels oder ein Antrag auf Zulassung eines neuartigen Lebensmittels gestellt werden. Im Rahmen dieser Verfahren ist die Sicherheit des Erzeugnisses vom Antragsteller zu belegen“, erklärt indes das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf seiner Homepage.

 
 
 
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Foto: Canna Obscura/Shutterstock.com

 

 

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