Grausam: Welpe mit Gummiring gequält, damit er nicht mehr bellt

Danach wurde das verletzte Tier einfach ausgesetzt.

Grausam: Welpe mit Gummiring gequält, damit er nicht mehr bellt: Danach wurde das verletzte Tier einfach ausgesetzt.
Quelle: Fernando Valenzuela/Unsplash

Hunde bellen aus den unterschiedlichsten Gründen: Als Warnung für ihre Besitzer oder andere Artgenossen, aus Freude oder weil sie aufgeregt sind. Manche machen sich auch laut bemerkbar, wenn sie Angst haben oder gerade aggressiv sind. Einige Hunde bellen sehr viel, andere dafür kaum. Was auch immer dahinter steckt, Bellen gehört einfach zu unseren geliebten Vierbeinern dazu. Das scheint manche Menschen aber extrem zu stören, wie ein aktueller Fall aus China zeigt.

In der Stadt Liaoyang im Nordosten des asiatischen Landes wurde nun eine ganz besonders grausame Tat bekannt, wie auch Tag24 berichtet. Demnach fühlte sich ein Besitzer so sehr vom Bellen seines Hundes gestört, dass er dem kleinen Welpen einen viel zu engen Gummiring ums Maul band. Der Pudel ist gerade einmal 40 Tage alt und litt sehr unter der äußert fragwürdigen „Erziehungsmaßnahme“. Noch schlimmer: Die Ring war laut Daily Mail so eng, dass er sich in das Fleisch des Tieres fraß und ihm schwere Verletzungen zufügte, wie auch ein Tierarzt bestätigt. 

Auf der Video-Plattform Pear wird gezeigt, wie der Welpe von seiner qualvollen Maulsperre befreit wird. „Es ist in Ordnung, wenn sie den Hund nicht mögen, aber verletzen sie ihn nicht und lassen sie ihn in Ruhe“, erklärt der Tierliebhaber, der den Kleinen auf der Straße gefunden hatte. Und der Finder schloss den Pudel so sehr ins Herz, dass er ihn sogar adoptierte.

Auch wenn diese Geschichte mit einem Happy End ausging, kommen in China immer wieder ähnliche Fälle vor. In der Stadt Chengdu soll ein Veterinär sogar zahlreichen Hunden illegal die Stimmbänder entfernt haben. Warum sich Leute, die vom Bellen gestört werden, überhaupt Hunde erschaffen, erklärt sich uns auch nicht.

Foto: Fernando Valenzuela/Unsplash

 

 

 

 

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