Gruselig: Das steckt wirklich hinter deiner Schlaflähmung
Echter Horror: Fast jeder kennt dieses beängstigende Gefühl.

Stell dir vor, du wachst in deinem Bett auf. Du willst aufstehen, aber du kannst dich nicht mehr bewegen. Erst nach einigen quälenden Sekunden endet die Lähmung und deine Muskeln gehorchen dir wieder. Eine echte Horrorvorstellung, die aber rund die Hälfte aller Menschen mindestens einmal erlebt.
Zwischen 40 und 50 Prozent aller Menschen sind vom Phänomen der Schlafparalyse oder Schlaflähmung betroffen. Die meisten allerdings nur ein oder zwei Mal in ihrem Leben. Der Zustand der absoluten Unbeweglichkeit wird von den meisten als beängstigend wahrgenommen. Neben der kurzzeitigen Lähmung leiden manche Betroffene unter Atemnot oder sie glauben, dass sich eine fremde Person im Zimmer aufhält. Auch wenn die Schlafparalyse nach einer echten Horrorerfahrung klingt, ist diese harmlos.
Doch wodurch wird sie ausgelöst? Nun, im Schlaf erschlaffen unsere Muskeln. Das ist quasi ein Schutzmechanismus unseres Körpers. Denn so verhindert er, dass wir die geträumten Bewegungen auch in Echt ausführen. In seltenen Fällen hält die Muskelerschlaffung auch nach dem Aufwachen für kurze Zeit an. Das Ergebnis ist die Schlaflähmung.
Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen die unter Angststörungen leiden oder unregelmäßige Schlafenszeiten haben gefährdeter sind, eine Schlafparalyse zu erleben. Auch extremer Stress kann ein Auslöser sein. Sorgen muss sich trotzdem niemand machen. Das Phänomen ist zwar unangenehm, aber harmlos.
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