Hänger im Bett? Das kannst du tun, wenn er nicht stehen will

Nichts wofür man sich schämen muss.

Hänger im Bett? Das kannst du tun, wenn er nicht stehen will: Nichts wofür man sich schämen muss.
Quelle: Antonio Guillem/Shutterstock.com

Sie kommen bei den Besten vor und sind kein Grund sich zu schämen: Erektionsprobleme. Doch das betrifft nicht nur alte Männer, schließlich ist bereits einer von vier Kerlen unter 40 Jahren von einer erektilen Dysfunktion betroffen. Wir verraten dir, was wirklich hilft.

Ob durch Alkoholkonsum, Stress oder Aufregung, jedem kann es mal passieren, dass man einen Hänger im Bett hat. Wird das jedoch zum Dauerzustand liegt meist eine Erektionsstörung vor, von der gar nicht so wenige Männer betroffen sind: Laut Men’s Health bereits einer von vier Männern unter 40.

Aber woran kann es liegen, dass man keinen hochbekommt oder seine Erektion nicht lange halten kann? Während dies eine normale Folge des Alterungsprozesses ist, liegen in jüngeren Jahren oft andere Ursachen zugrunde. Häufig liegt die erektile Dysfunktion an psychischem Stress, Leistungsdruck oder Depressionen. Aber auch Rauchen, Drogen- und Alkoholkonsum können der Grund sein. Des Weiteren tritt eine Erektionsstörung oftmals als Begleiterscheinung von Diabetes, Bluthochdruck, Testosteronmangel oder als Folge von Operationen auf.

Tatsächlich passiert so ein Hänger besonders häufig Schnarchern. Beide Vorgänge werden nämlich vom selben Durchblutungsmechanismus gesteuert, wie Schlafforscher herausgefunden haben. Wenn das Blut nicht richtig strömt, werden die Atemwege nicht freigehalten und auch die Erektion bleibt aus. Außerdem kann das starke Schnarchen zu einem Sauerstoffmangel führen, der ebenfalls oftmals eine Erektionsstörung zur Folge hat. So zeigte eine Studie, dass 69 Prozent der Kerle, die unter Schlafapnoe leiden, ebenfalls Erektionsstörungen beklagen.

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Solltest du öfter mal keinen hochkriegen, gibt es verschiedene Maßnahmen, um dagegen vorzugehen. Einerseits gibt es verschiedene Medikamente, wie beispielsweise Viagra, die die Erektionsfähigkeit verbessern. Allerdings scheuen viele Männer den Gang zum Arzt, obwohl dieser am besten helfen kann.

Weitere Lösungen können jedoch auch Hausmittel sein, die die Durchblutung anregen, wie Ingwer. Generell empfiehlt sich ein gesünderer Lebensstil und der Verzicht auf Nikotin und Alkohol. Unterstützen kann man dies zudem mit Beckenbodenmuskeltraining und Entspannungsübungen, um Stress zu lindern.

Sollte das alles nicht helfen, hilft nur die Rücksprache mit Medizinern und eventuell eine Therapie mit einem Psychotherapeuten. Hat man nämlich trotz aller Erektionsprobleme eine Morgenlatte, liegt in der Regel keine körperliche, sondern eine psychische Ursache vor, die man mit Hausmittelchen und Co. nicht behandeln kann. Wichtig ist, sich selbst nicht unter Druck zu setzen und das offene Gespräch mit der Partnerin zu suchen.

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