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Hexenjagd auf den Wendler!

Mobbing-Attacke im Internet:

Michael Wendler, der von sich selbst gerne in der dritten Person spricht, hat es momentan nicht leicht. Vor einigen Tagen entwickelte sich auf Facebook eine regelrechte Hetz-Kampagne gegen den Schlager-Sänger.

Der Grund für die Hass-Welle war die RTL-Sendung „Christopher Posch - Ich kämpfe für ihr Recht“, die vergangenen Mittwoch ausgestrahlt wurde.
In dieser Folge hat der Wendler einen Rechtsstreit gegen zwei seiner ehemaligen Verehrerinnen verloren. Das Mutter-Tochter-Gespann wollte auf Mallorca ein Michael Wendler-Fan-Café eröffnen, wurden aber von ihrem Idol finanziell betrogen.
Am gleichen Abend noch ging die Facebook-Seite mit dem eindeutigen Namen „100.000 Menschen die Michael Wendler scheiße finden“ online. Nach kurzer Zeit hatte die Seite bereits 280.000 Klicks. Experten sprechen in so einem Fall von einem sogenannten „Shitstorm“. Darunter versteht man eine Art des Cyber-Mobbing, eine Protestwelle im Internet. Die Jagd auf den Wendler schien eröffnet. Mittlerweile hat der Betreiber die Seite allerdings gelöscht. Er habe die beleidigenden Äußerungen nicht mehr unter Kontrolle gehabt. Am Ende sollen über 700.000 über die Seite gesprochen haben. Es handelt sich um den größten Shitstorm, den es je auf Facebook gegeben hat. „100.000 Menschen die Michael Wendler scheiße finden“ gibt es jetzt zwar nicht mehr, aber der Sänger hat mit Sicherheit einige Anti-Fans dazu gewonnen. Dem Verkauf seiner CDs wird das aber wohl kaum schaden. Denn wie heißt es so schön? Auch negative Publicity, ist Publicity.

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