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Hilft auf die Dose klopfen wirklich gegen eine Cola-Explosion?

Endlich wurde diese wichtige Frage wissenschaftlich geklärt.

Quelle: Eugenio Marongiu/Shutterstock.com

Bevor man eine Dose mit Cola oder anderen kohlensäurehaltigen Getränke öffnet, klopft man quasi automatisch mit dem Finger auf den Deckel. Angeblich soll das ja verhindern, dass sich ein Limonaden-Geysir in deiner Hand ergießt. Aber stimmt das oder ist das nur ein urbaner Mythos und wir Trottel sind darauf reingefallen? 

Ob das Klopfen wirklich die Getränkeexplosion verhindert – oder eben nicht – hat der britische Chemiker Chris Hamlett nun in The Conversation beschrieben. Die gute Nachricht vorweg: Ja, das Klopfen hat einen Effekt und ist keine idiotische Angewohnheit. Halleluja!

Nun folgt die wissenschaftlich Erklärung in Kurzform: Wie Mister Hamlet in seinem Artikel schreibt, wimmelt es in dem Getränk nur so von Mini-Glasbläschen, die größer werden und an die Oberfläche steigen, sobald du die Dose öffnest.  

Durch das Klopfen lösen sich einige Bläschen von der Dosenwand und steigen schon vor dem Öffnen an die Oberfläche. Und das ist gut. Denn sobald du die Dose öffnest, steigen viele, viele Blubberbläschen auf, die sich miteinander zu größeren Blasen verbinden. Dadurch verdrängen sie die Flüssigkeit und der bekannte Cola-Vulkan entsteht.

Durch das vorherige Klopfen sollen das Entstehen der Mega-Bubbles unterbunden werden und das Öffnen spritzfrei ablaufen. Na dann: 


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Foto:  Eugenio Marongiu / Shutterstock.com

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