Themen: Facebook, Party, Horror, fail
Horror-Szenario "Facebook-Party"
Tipps für die richtige Organisation.

Erst gestern berichteten wir über eine ausufernde Facebook-Party, für die nun noch nicht mal die Gastgeberin selbst, sondern der vermeintlich aktive Einladende zur Kasse gebeten wird. Knapp 10.000 Euro soll der 21-Jährige für den Einsatz der Polizei zahlen. Aber was ist zu beachten, um solch eine Massen-Facebook-Party zu vermeiden?
Veranstaltung anlegen, Text schreiben, Foto hochladen - Leute einladen. So der übliche Weg, wenn über Facebook zu einer Party geladen wird. Bei öffentlichen Veranstaltungen ist das "Je mehr, desto besser"-Prinzip natürlich erwünscht, bei Privatleuten hört das Fassungsvolumen der eigenen vier Wänden bei wenigen Leuten auf. Ganz anders wird es einem dann in der Magengegend, wenn sich urplötzlich 47.000 Gäste für das gemütliche Beisammensein interessieren. Wie kann solch ein Horrorszenario also vermieden werden?
Zu beachten beim Anlegen der Facebook-Party:
- Nicht direkt die eigene Anschrift angeben. Sicher ist sicher. Die kann man den Teilnehmern auch privat mitteilen. Echte Freunde sollten sie ohnehin kennen.
- Die Party als nicht-öffentlich deklarieren, so können nur geladene Gäste die Party sehen.
Zu beachten beim Bekanntmachen der Facebook-Party:
- Über die "Privatsphäre-Einstellungen" bei Facebook festlegen, wer eure Pinnwand-Einträge lesen darf. Es kann auch bestimmt werden, wer innerhalb der Freundesliste Beiträge sehen darf.
- Hier kann auch eingestellt werden, wer die Statusmeldungen sehen darf.
Sollte es doch zu einer Eskalation kommen, wird geraten, die Facebook-Party umgehend und offiziell abzusagen. Dann lässt die Polizei vielleicht auch Gnade walten, wie bei der Gastgeberin oben erwähnter Facebook-Party.
Der junge Mann, der nun die 10.000 Euro Strafe für ihre Party zahlen soll, hat sich übrigens mit einem Anwalt zusammengesetzt. Der wolle gegen den Bescheid klagen. Wenn er Glück hat, könnte es sich in dem Fall um eine Art "Exempel" handeln, das dann als Warnung und Abschreckung vor solch eskalierenden Facebook-Partys vorangehen könnte.
Foto: Flickr.com /nooccar
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