Thema: Ibiza
Ibiza Report die Zweite!

Samstag: Pacha die Zweite
Nachdem wir uns am Vormittag wieder am Strand in der Sonne geaalt hatten (dieses Mal sollte es auch ein etwas abgelegener und weniger gefüllter Strand sein) und uns zu Mittag wieder Kraft mit echter spanischer Paella geholt hatten, ging es zum Abend auf die Release Party der neuen Pacha Compilation. Im Le Hotel, direkt gegenüber des Pachas, hieß es dann: Sehen und gesehen werden. Die meisten DJs, die im Pacha spielen, schlagen ihr Quartier im Le Hotel auf. Uns lief direkt horny boy Mousse T. über den Weg.
Nachdem wir uns noch zwei Stunden Schönheitsschlaf gönnten, ging es wieder durch die mächtigen Pforten des Pachas. Die Shapeshifters versetzten die Kanzel in wohlige Vibrationen und auch DJ Legende Frankie Knuckles aus den USA, ließ an diesem Abend keine schlechten Reden auf sich kommen. Ein perfektes Ambiente und perfekte Performances sorgten für die perfekte Nacht. Vier Stunden und etliche Bilder später, war es an der Zeit Gute Nacht zu sagen.
Nachdem ich schon 2004 und 2005 von der WMC in Miami berichtet hatte, war es nun auch für meine Wenigkeit an der Zeit, Europas Partyinsel Nummer eins, einen Besuch abzustatten. Zugegebenermaßen hatte ich mich die letzten Jahre dagegen gesträubt rund 50 Euro reinen Eintritt für diverse Clubs zu zahlen. Einmal ganz von den Getränkepreisen abgesehen, bei denen mir jetzt noch schwindelig wird. Nun gut, hier der Bericht:
Freitag: Privilege
Nachdem wir dem kleinen, aber leider völlig überfüllten Strand La Salinas, einen Besuch abstatteten, ging unsere Reise weiter Richtung Ibiza Stadt. Auf der Suche nach einem geeigneten Restaurant, schlängelten wir uns durch die kleinen verwinkelten Gassen und begutachteten die original ibizenkischen Häuschen.
Am heutigen Abend stand das Privilege auf unserem Tour-Programm. Wir hatten schon viel über die Show Manumission gehört, aber was wir dort zu sehen bekamen, übertraf all unsere Erwartungen: Darsteller, die nicht besser durch choreographiert sein konnten, der Sound passte perfekt zur Show. Teilweise wusste man einfach nicht, wo man zuerst hin schauen sollte. Selbst die Pausen waren mit kleinen Showeinlagen gefüllt, wie beispielsweise einem Gitarrenspieler und Flamenco Tänzerinnen, Breakdancern, Akrobaten oder Feuerspuckern. Manumission muss man gesehen haben!
Donnerstag: Pacha
Nachdem wir den Kühlschrank unserer kleinen Finca gefüllt hatten, nahmen wir Kurs Richtung Bora Bora Beach. Neben der fast schon legendären täglichen Beach Party, die musikalisch zumindest weitaus mehr überzeugte als das DC10 am Vorabend, hieß es: Relaxen, Chillen und die Sonne genießen!
ZU DEN BIlLDERN
Als ein kleiner Regenschauer unserem Relax-Gelage einen Abbruch verschaffte, machten wir uns auf dem Weg zu unserem Party-Guide Mario. Heute Abend sollte es das Pacha sein. Mit 35 Euro waren die Tickets im Gegensatz zu 60 Euro an der Abendkasse, noch relativ günstig.
Im Pacha angekommen, erwarteten uns drei prall gefüllte Hallen, massige VIP Zonen und die legendären riesigen Außenterassen. The Glimmers, keinem von uns wirklich bekannt, machten den Beginn der musikaklischen Darbietung des Abends. Da sich die Jungs jedoch nicht einig waren, für welchen elektronischen Stil sie sich nun entscheiden sollten, war das Set mehr schlecht als Recht. Als Mylo endlich mit seinen Plattencases für Erlösung sorgte, stand das Pacha Kopf. Hermann Cattaneo aus Argentinien übernahm gegen halb 6 die Turntables. Gute Musik, aber leider zu trancelastig. Das hieß für uns: Zeit zu Gehen!
Ibiza steckt mitten in den Closing-Partys und Virtual Nights war für euch vor Ort!Mittwoch: DC 10
Endlich in Eivissa gelandet. Nun schnell den Mietwagen abholen, auf ins Hotel, die Koffer abstellen und den Plan für den weiteren Abend schmieden. Dazu ging es für uns zunächst in Richtung Playa den Bossa. Dort lernten wir in einer Bar, namens Tantra, den Österreicher Mario kennen, der für sämtliche Partys der Insel Tickets im Repertoire hatte. An unserem ersten Abend auf der Insel entschieden wir uns für die günstigste Alternative. Das war in diesem Fall das DC 10, welches mit 8 Euro weit unter den anderen Eintrittspreisen lag, welche sich um die 50 Euro bewegten.
Eine, auf einem Acker gelegene, nett renovierte und sich direkt in der Einflugschneise des Eivissa Airports befindende Scheune erwartete uns: Willkommen im legendären DC 10! Nur wenige Hundert Meter über den Köpfen der feiernden Masse, setzen die Flugzeuge zur Landung an. Party-Feeling der besonderen Art! Leider hat uns das Line-Up an diesem Abend nicht besonders überzeugt. Für alle Minimal und Elektro-Liebhaber, sicherlich ein Ohrenschmaus!
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