Thema: Robert

Ich bin die Andere!

Regie: Margarethe von Trotta | 104 Minuten | Start: 5. Oktober

Trotz aller Widerstände und gegen jegliche Vernunft macht Robert Fabry der Frau, die für ihn einerseits die nächtliche, leidenschaftliche Carlotta und andererseits die zurückhaltend, schüchterne Carolin ist, einen Heiratsantrag. Dass sie seinen Antrag annimmt, bedeutet für beide eine tödliche Gefahr. Er muss um seine große Liebe kämpfen...

Am nächsten Morgen fährt Robert Fabry nach Hause zurück. Er lebt gemeinsam mit seiner Freundin (Bernadette Heerwagen) in einem luxuriös eingerichteten Haus am Starnberger See. Aber die Erinnerung an die geheimnisvolle Fremde lässt ihn nicht los, er muss sie einfach wiedersehen. Er spürt sie auf dem väterlichen Weingut im Rheingau auf, wo sie ihn unbeschwert und freudig begrüßt, als sei nichts gewesen. Ihr Vater (Armin Mueller-Stahl) ist ein wohlhabender Winzer, der nach einem Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist. Er lässt deutlich spüren, dass er den Besucher seiner Tochter als Konkurrenten ansieht und zeigt ihm unbarmherzig seine Grenzen auf. Robert verlässt das ungastliche Haus und nimmt sich in einer Autobahnraststätte in der Nähe ein einfaches Zimmer. Als er gerade dabei ist sich zu betrinken, taucht in der Gaststube plötzlich in aufdringlichem Outfit dieselbe Frau wie aus dem Frankfur­ter Hotel auf. Sie nennt sich Carlotta und verführt ihn erneut zu einer leidenschaftli­chen Nacht.

Der junge Ingenieur Robert Fabry (August Diehl) ist beruflich erfolgreich und lebt pri­vat ein beschauliches Leben, bis er eines Tages in einem Hotel der wunderschönen Carlotta (Katja Riemann) begegnet. In ihrem tief ausgeschnittenen, auffallend roten Kleid, scheint sie nicht ganz in das eher nüchterne Ambiente zu passen. Als der Page die vermeintli­che Prostituierte aus der Lobby werfen will, begrüßt Robert Fabry die ihm völlig Fremde so spontan, als seien sie schon länger miteinander bekannt. Er nennt sie Alice und nimmt sie mit auf sein Zimmer, wo sie gemeinsam eine aufregende Nacht verbringen. Den ihr zugedachten Liebeslohn lässt die Unbekannte allerdings liegen und verschwindet ohne Gruß im Morgengrauen.

Wenige Stunden später hat Robert Fabry einen Termin in einer renommierten Anwalts­kanzlei. Zu seiner großen Überraschung muss er feststellen, dass die Frau, die seinen Vertrag bearbeitet, dieselbe ist, mit der er die Nacht verbracht hat. Sie stellt sich ihm, ohne mit der Wimper zu zucken, als die Juristin Frau Dr. Carolin Win­ter vor, erwähnt jedoch das nächtliche Abenteuer mit keinem Wort. Auf Anspielungen sei­nerseits geht sie nicht ein. Es gelingt ihm trotzdem, sich mit ihr zum Abendessen zu verabreden. Aber auch hier spielt Frau Dr. Winter weiterhin die Unnahbare, ent­zieht sich völlig entsetzt seinen sexuellen Avancen und ergreift weinend die Flucht.

Nach dem Drehbuch des renommierten Fassbinder-Autors Peter Märthesheimer er­zählt die mehrfach preisgekrönte Regisseurin Margarethe von Trotta die dramatische Ge­schichte einer unmöglichen Liebe und dunklen Leidenschaft. Sie zeigt Erschütterun­gen hinter einer gutbürgerlichen Fassade, nimmt mit auf eine Reise in seelische Abgründe und gefährliche Tiefen menschlichen Unterbewusstseins.

Teile diesen Beitrag:
FacebookTwitterWhatsAppMessenger
Das könnte dich auch interessieren
Genialer Geheimtipp: So entfernst du Mitesser ohne zu quetschen
Und das in nur 3 Minuten!
10 Menschen, die (zum Glück) nicht wissen, was auf ihren Shirts steht
Ups.
Bang-Boost: Mit der Eichel-Massage zum Orgasmus seines Lebens
Mit diesem kleinen Trick pimpst du euer Sexleben extrem auf.
12 miese Ex-Sprüche, die schon beim Lesen weh tun
Autsch
Endlich 18
So feiert man den Start ins Erwachsenenleben