Themen: Mallorca, Sex, Bordell, Krass
„Ich habe mich wie im Puff gefühlt“
Ein Insider über das eklige Treiben in Malles Sex-Clubs.

Es gibt Clubs, in denen wird auf der Tanzfläche ausgiebig gefeiert. Und es gibt Clubs, in denen auf der Tanzfläche Dinge passieren, die eher an ein Bordell erinnern. Doch das ganze passiert nicht etwa in Deutschland, sondern auf der Deutschen liebsten Partyinsel Mallorca.
Seit 1950 strömen die Deutschen jährlich ins spanische Urlaubsparadies, um vor allem eines zu tun: Sich vom Alltag abzulenken und zu erholen. Dabei tanken sie nicht nur Sonne, sondern vor allem jede Menge Alkohol, bevor sie nach einem ausgiebigen Strandtag am Abend in die Clubs und Bars der Insel strömen. Beliebtester Anlaufpunkt ist natürlich der Ballermann. Vor allem Billigtouristen wissen das zahlreiche Angebot an der Platja de Palma zu schätzen. So auch Timo, der bis 2014 mit seinen Freunden regelmäßig nach Party unter Palmen auf Malle gesucht hat. Bis er in gewisse Clubs gelangte, die er so schnell nicht vergessen wird: „In den Sex-Clubs von Mallorca fühlt man sich wie auf der Reeperbahn. Überall bieten sich die Frauen an. Es ist widerlich.“
Timo, der selbst eine Freundin hat und 2014 zu Gast in einem Sex-Club auf Mallorca war, erinnert sich noch gut an diesen Abend: „Wir wollten abends noch etwas trinken gehen. Es war alles voll mit Touristen. Also wir den Club sahen, waren wir ganz angetan, weil der Bass von innen dröhnte. Das gefiel uns. Also gingen wir rein.“ 
Was er dann beschreibt, gleicht eher einem Bordell als einem Club, wo junge Leute ausgelassen zur Musik tanzen und Spaß haben: „In der Mitte war eine Art Bühne auf der eine Frau in Strapse stand. Sie zeigte mit dem Finger auf die Jungs rund um die Erhöhung und zog schließlich einen zu sich auf die Bühne.“ Als der junge Mann im Mittelpunkt des Geschehens stand, so Timo weiter, zog die Frau dem jungen Kerl die Hose runter und versuchte sein Glied zu erigieren. „Sie fing sofort an zu blasen. Kein Kondom, keine Vorwarnung. Aber dem Typen schien das echt zu gefallen.“
Verhütung, so berichtet uns Timo, soll während der ganzen Show keine besondere Rolle gespielt haben: „Als sie den Typen soweit hatte, fragte sie ihn kurz irgend etwas. Daraufhin zog sie ihm mit dem Mund ein Gummi über und dann ging es richtig los.“ Die Frau, die nach Timos Aussagen wie eine professionelle Dame ausgesehen hat, trieb es anschließend mitten auf der Bühne mit dem Gast: „Ich habe mich wie im Puff gefühlt. Mich hat niemand gefragt, ob ich das sehen will.“
Nachdem Timo Doggy Style, Löffelchen- und Missionar-Stellung gesehen hatte, hatte er eindeutig genug: „Ich muss sowas nicht sehen. Dafür bin ich nicht nach Malle gefahren. Das geht eindeutig zu weit.“ Aber das sollte längst nicht alles gewesen sein. Beim Verlassen des Clubs bemerkte er auch in den hinteren Ecken professionelle Damen, die es mit jungen Männern trieben. Ganz ohne Scheu. Teilweise auch ohne Verhütung.
Während Timo mit seinen Freunden eine solche Erfahrung nicht mehr machen möchte, schaffen es tausende Gäste sich für 15 bis 20 Euro am Abend in so einem Lokal zu amüsieren. Der Gedanke, dass diese Form von Clubbing nichts mehr mit Spaß und Musik zu tun hat, interessiert hier wohl nur die, die sich nicht wie im Bordell aufführen.
*Name von der Redaktion geändert
Foto: Two girls in the club & Dancer under the red light & desgin element via Shutterstock








