Themen: Drogen, Studie, Cannabis, IQ
Intelligente Jugendliche konsumieren mehr Drogen
Großbritannien bestätigt.

Seit Jahren beschäftigen sich Studien mit der Frage, inwiefern Alkohol und Intelligenz zusammenhängen. Bereits die Forscher Brit und Udo Schneider fanden durch einen Bericht heraus, dass Männlein und Weiblein anfälliger für Alkohol seien, die einen Hochschulabschluss absolviert haben. „Avon Longitudinal Study of Parents and Children“ gibt zur Kenntnis, dass schon ein Glas Alkohol reiche, um eine negative Auswirkung auf den IQ des Ungeborenen zu haben.
Ebenfalls kommt nun eine langjährige Studie aus Großbritannien zu einem Ergebnis. Untersucht wurden dabei Kinder, die einem Intelligenztest unterzogen wurden, im Alter von fünf Jahren. Dieselben Personen, mussten sich im Alter von 16 und 30 Jahren einer Befragung unterziehen, in der es um deren Drogenkonsum ginge. Auch die Forscher kamen zum Entschluss, dass je intelligenter die Person in ihrer Kindheit war, desto häufiger greife sie zu den Drogen. Dabei wurden weibliche wie männliche Personen als Probanden genutzt. Laut Großbritannien seien die Frauen sehr an Cannabis und Kokain interessiert, während die Herren Amphetamine und Ecstasy bevorzugten.
Jedoch muss man sagen, dass die Studie einige Lücken aufweist. Es wird keine Angabe zu der Dauer des Drogenkonsums gemacht und auch nicht warum diejenige Person zu diesen griff. Ebenfalls außer Acht gelassen wurde der sozioökonomische Hintergrund. Wie hat sich die Person in dem gesellschaftliche Gefüge mit eingebunden? Wie man sieht, gibt es noch einige Punkte, die bezogen auf den Drogenkonsum, ebenfalls stark untersucht werden müssen.
Bildquelle: Mädchen raucht Marijuana via Shutterstock








