Ist EDM bald tot?
Vom Underground zum Mainstream.

Lady Gaga, Ke$ha, Britney Spears oder Rihanna: Sie alle stehen weit oben in den Charts und das mit immer mehr elektronischem Einfluss. Gagas neues Album „Artpop“ wird von einigen Kritikern sogar als Vorzeigewerk für EDM-Pop bezeichnet. Doch wie viel EDM steckt eigentlich wirklich in den Songs der Chartstürmer?
Nick Stelz von mixfy.com ist der Meinung, dass EDM und Pop immer mehr zu ein und derselben Musikrichtung verschmelzen. In den 90er Jahren sei dies nicht so gewesen. „Wenn die Leute damals Popmusik hörten, wussten sie sofort, dass es Pop ist“, so Stelz. „Andersherum konnten Dance-Fans der 90er genau zwischen Songs, wie ‘Everbody Everybody‘ von Black Box oder Fatboy Slims ‘Rockafella Skank‘“ unterscheiden. Dies sei heute nicht mehr möglich, da sowohl Pop, als auch EDM immer mehr darauf ausgelegt seien, die Leute zum Tanzen zu bringen.
„Es ist Zeit es sich einzugestehen”, heißt es weiter, „Pop-Sänger benutzen EDM in ihren Songs und EDM-Artists bekommen immer mehr und mehr Mainstream-Aufmerksamkeit“. Soll dies nun bedeuten, dass es EDM, so wie wir sie kannten, bald vielleicht gar nicht mehr geben wird? Darauf gibt der Autor keine Antwort. Es ist jedoch nicht zu überhören, dass der EDM-Einfluss in den Charts immer größer wird und auch immer mehr DJs mit populären Künstlern kooperieren und dadurch Erfolg generieren.
Noch gibt es aber auch noch viele Produzenten, die ihrer rein clubbigen Linie treu bleiben. Solange dies so ist, dürfte EDM wohl nicht so schnell aussterben.
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