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Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte

Nach 9/11 nun der neue Film von Michael Moore

Mit Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte erreicht Moore den absoluten Höhepunkt seiner gesamten Werke. Zudem gibt er einen Ausblick darauf, wie eine hoffnungsvollere Zukunft aussehen kann. Michael Moore beantwortet in all seinen Filmen eigentlich nur zwei Fragen: Wer sind wir und warum verhalten wir uns so, wie wir es tun? Genau hinter diesen Fragen lauert auch die unschöne Wahrheit des Kapitalismus.

Weitere Informationen:
Website zum Film

Vor 20 Jahren bereits beschäftigte sich Michael Moore in seinem ersten Film Roger & Me mit den katastrophalen Auswirkungen des desaströsen Verhaltens von Großunternehmen auf das Leben der Menschen. Damals stand General Motors in seinem Fokus. Heute zeigt Moore dem Zuschauer sämtliche Wirtschafts-Übeltäter vom mittleren Westen hinüber zur Macht-Zentrale in Washington bis zum weltweiten Finanzzentrum in Manhatten.

In Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte erkundet Michael Moore mit Humor und Empörung ein absolutes Tabuthema: Welchen Preis zahlen die Vereinigten Staaten von Amerika für ihre Liebe zum Kapitalismus? Zu Beginn dieser Beziehung schien noch alles gut zu laufen, doch heute ist der amerikanische Traum eher zu einem Albtraum geworden. Familien in den USA zahlen für den Fehler des Kapitalismus mit ihren Jobs, ihrem Zuhause, und ihren Ersparnissen.  Moore nimmt uns genau zu diesen Menschen mit und sucht nicht nur in Washington, D.C. nach einer Erklärung.  Auf seiner Suche trifft er auf allzu bekannte Symptome einer Standard-Liebesgeschichte auf Abwegen: Lügen, Missbrauch, Betrug. Dazu kommen täglich noch 14.000 Arbeitsplätze, die gestrichen werden.

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