Kennt jeder, oder? Der Polnische Abgang

Ich bin raus! 5 Gründe für die Party-Flucht!

Kennt jeder, oder? Der Polnische Abgang: Ich bin raus! 5 Gründe für die Party-Flucht!

Alarmstufe rot! Aus diversen Gründen muss oder will man die Party auf der man gerade ist, so schnell es geht verlassen… Ohne den müßigen Rundlauf der Freunde-Verabschiedung, der euch unter Umständen eine weitere halbe Stunde bis Stunde kosten kann, gibt es für das frühe gehen dann oft nur eine einzige Möglichkeit: die gekonnte Party-Flucht des „Polnischen Abgangs“. Wir erklären, wie’s am besten geht!

Wie es geht ist eigentlich ganz einfach, es erfordert lediglich etwas Konsequenz und Willensstärke. Wird er richtig durchgezogen, weiß am nächsten Tag niemand mehr genau, wann ihr von der Party wirklich gegangen seid: Man entscheidet sich,  von der Party zu verschwinden, man sagt keiner anderen Menschenseele Bescheid, man verabschiedet sich von niemandem, man sucht lässig den schnellsten Weg zur Tür, man bleibt cool, und: man verschwindet. Raus in die Nacht, an die frische Luft, in die Freiheit!

In einigen Breiten ist dieses Phänomen auch als der „Französische Abgang“bekannt, ansonsten wird es aber gemeinhin der „Polnische Abgang“ genannt.

Die Gründe für einen solch drastischen Schritt wie den polnischen Abgang können vielerlei sein. Für frisch Verliebte könnte beispielsweise schon eine „wichtige“ Verabredung mit dem neuen Partner oder der neuen Partnerin zu Hause im Bett der Grund dafür sein, dass man sich wortlos von einer Veranstaltung verzieht.

Auch für die ganz beliebten Stars und Sternchen unter euch, die so viele Freunde haben, dass sie den letzten Bus nach Hause immer verpassen, wenn sie allen Tschüss sagen wollen, könnte der polnische Abgang eine sichere und praktische Alternative bedeuten. Das freundschaftliche „Och komm, bleib doch noch ein bisschen!“ kann manchmal der Auslöser dafür sein, dass man am Ende gegen seinen eigenen Willen doch erst als letzter den Ort des Geschehens verlässt.

Ein etwas peinlicher, aber doch häufig auftretender Grund ist natürlich die eigene Betrunkenheit. Man weiß einfach genau: Genau jetzt in diesem Moment kann ich mich gerade noch auf den Beinen halten, ohne peinlich aufzufallen oder zu riskieren, dass der Taxifahrer mich als Kunden ablehnt. Wenn dieser noch halbwegs klare Gedanke in eurem Kopf schwirrt, ist es höchste Zeit für den klassischen "Polnischen", denn ein weiteres Bier würde den Party-Tod bedeuten. Ganz zu schweigen von einem weiteren Shot.

Die absolute Alarmstufe Rot könnte natürlich auch im wahrsten Sinne des Wortes direkt vor Ort eintreten, wenn nämlich zufälligerweise der verhasste Exfreund oder die fiese Exfreundin in der Tür steht. Um einer peinlichen Begegnung oder den peinlichen Nachfragen der gemeinsamen Freunde zu entgehen, kann der polnische Abgang in solchen Fällen den ganzen Abend retten.

Rein als Begriff könnte der „polnische Abgang“ durchaus einem verbreiteten aber unfairen Polen-Stereotyp zugrunde liegen, wovon wir uns ausdrücklich distanzieren wollen. Als fest stehendes Konzept steht er für uns ganz einfach für ein gekonntes Abtreten von einer Party, das euch manches Mal vor unangenehmen Situationen bewahren kann und den eigenen Abend aufwertet ohne den der anderen abzuwerten. Denn, hand aufs Herz, wer will schon zugeben, dass die Party lame war, wenn er nicht gerade dem Gastgeber vor den Kopf stoßen will?

Foto: Young beautiful woman getting back home late from the party Via Shutetrstock.com.

 

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