Kiffer-Studie behauptet: Gras lässt das Gehirn schneller altern als Alkohol
Ist Cannabis doch nicht so harmlos?

Kiffer seien dumm, faul und totale Ökos - zum Thema Cannabis gibt es allerlei Meinungen und Vorurteile. Dennoch sprechen sich immer mehr Menschen für eine Legalisierung aus, da Marihuana im Vergleich zu anderen Drogen angeblich harmlos sei. Wissenschaftler haben nun jedoch Erschreckendes festgestellt.
Mittlerweile sind zahlreiche positive Wirkungen von Cannabis wissenschaftlich bewiesen worden, weshalb Gras auch schon oftmals zu medizinischen Zwecken eingesetzt wird. Eine wissenschaftliche Studie aus Kalifornien hat nun jedoch gezeigt, dass auch Kiffen schwerwiegende Folgen haben kann.
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Bei den Forschungen handelt es sich um eine umfangreiche Hirnstudie, bei der an 31.227 Personen im Alter zwischen neun Monaten und 100 Jahren insgesamt 62.454 Hirntestes durchgeführt wurden. Dabei kam heraus, dass es bestimmte Muster gibt, die darauf hindeuten, was das Gehirn schneller altern lässt. So altern beispielsweise die grauen Zellen eines schizophrenen Menschen vier Jahre schneller als das eines gesunden.
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Neben dem Einfluss von psychischen Erkrankungen wurde jedoch auch die Wirkung von übermäßigem Alkohol- und Cannabis-Konsum untersucht. Während das Hirn von starken Trinkern lediglich 0,6 Jahre schneller altert, liegt der Wert bei harten Kiffern bei ganzen 2,8 Jahren. Um diese Daten zu ermitteln, haben die Wissenschaftler den Blutfluss in 128 Regionen des Hirns untersucht.
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