Kifferstudie zeigt: Das macht Gras mit dem Gehirn von Jugendlichen

Ist Cannabis doch nicht so harmlos?

Kifferstudie zeigt: Das macht Gras mit dem Gehirn von Jugendlichen: Ist Cannabis doch nicht so harmlos?
Quelle: Tunatura/Shutterstock.com

Als Teenie gibt es wirklich viele Verbote, die nur darauf warten, gebrochen zu werden. Während die meisten jungen Leute unerlaubterweise heimlich Zigaretten rauchen und das erste Mal betrunken sind, gehört für viele auch der Zug am Joint dazu. Doch was hat der jugendliche Konsum überhaupt für Folgen?

Ein internationales Forscherteam hat nun eine Studie im Fachmagazin Journal of Neuroscience veröffentlicht, die sich mit dem Marihuanakonsum von Heranwachsenden beschäftigt. Dazu haben sie die Gehirne von  46 14-Jährigen untersucht, die angaben, bereits ein- oder zweimal gekifft zu haben. Hierzu nutzten die Forscher das sogenannte Morphometrie-Verfahren, das überraschende Ergebnisse zeigte.

GIF via giphy.com

In Bezug auf die Vergleichsgruppe, hatten die Teenies, die schon mal Cannabis konsumiert hatten, mehr Graue Substanz. Die ist ein wesentlicher Teil des Zentralnervensystems. Doch auch wenn im allgemeinen Sprachgebrauch die „grauen Zellen“ positiv wirken, zeigte sich bei der Studie, dass die Probanden im logischen Denkvermögen, der Geschicklichkeit und der Arbeitsgeschwindigkeit schlechter abschnitten als die Jugendlichen, die noch nie gekifft hatten.

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Spiegel Online erwähnt jedoch, dass durch die Studie nicht gesichert ist, ob Cannabis der einzige Grund für die erhöhte Graue Substanz ist und warum Gras überhaupt dazu führt. Außerdem ist nicht klar, ob die Teenies in Wahrheit nicht doch schon öfter gekifft haben.

Foto:  Tunatura/Shutterstock.com

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