Themen: Club, King Kamehameha
King Kamehameha steht vor dem Aus
Aus die Maus für den Frankfurter Club.

So plötzlich ist das gar nicht. „Das begann schon vor fünf oder sechs Jahren“, erklärt Tim Plasse, King-Ka-Macher. „Es lohnt sich einfach nicht mehr.“ Momentan sehen sie leider keine Möglichkeit, den Club mit dem Einsatz zu betreiben, der für die Wirtschaft nötig wäre. Allerdings stehe der Club zur Vermietung frei, so der Vermieter Ardi Goldman und hofft auf ein gutes Konzept, womit man den Club womöglich noch retten könnte.
Erst kürzlich wurde eine neue Band vorgestellt, nachdem Teile der alten zum schärfsten Konkurrenten, dem Gibson-Club auf der Zeil abgewandert waren. Grund für die Schließung des Clubs King Kamehameha soll der Gibson-Club aber nicht sein. Clubmacher Madjid Djamegari habe wohl auf ähnliche Konzepte gesetzt, wie das King Ka in seiner Anfangszeit. Er gehörte zu den Gründern des Clubs auf dem Union-Gelände. „Programmatisch sind die Clubs zu vergleichen, doch das Gibson hat ja ganz andere Dimensionen“, so Ardi Goldman.
Der Investor hat schon eine neue Idee. Die Idee in der ehemaligen Brauerei wieder eine Brauereikneipe nach dem Vorbild des Alten Mädchens in Hamburg anzusiedeln verfällt aber. Planungen für einen Club auf dem Union-Gelände laufen schon. Wie es aber mit dem King Kamehameha weitergeht ist noch nicht klar. Das Event- und Gastro-Geschäft soll fortgeführt werden, genauso wie das hauseigene Partyboot. Überlegungen über eine Realisierung eines Ganzjahresbetriebes mit einigen Bauten werden jedenfalls besprochen. Der Vertrag mit der Stadtwerke Offenbach Holding wurde schließlich grade erst bis 2018 verlängert.








