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Kino 2.0: Smartphone als zweite Leinwand

"Second Screen" im Kinosaal.

Derzeit scheint nichts mehr vor der Smartphone-Epidemie sicher. Jetzt sollen die kleinen mobilen Begleiter auch noch den offiziellen Weg ins Kino finden und sozusagen den Zuschauer interaktiv an dem Film teilhaben lassen. Ob die Welt so etwas braucht?

Der niederländische Thriller "App" geht hierbei wegweisend voran. Es ist der erste Film, der auf den so genannten "Second Screen" im Kino setzt. Der Zuschauer kann mit einer speziellen App, die nur im Kino aktiv ist, interagieren. Texte, Bilder oder Videos werden dann auf das Smartphone- oder Tablet-Display geschickt. So werden manche Szenen in "App" beispielsweise mit dem Handy gefilmt, der Zuschauer erlebt diese Perspektive sozusagen als die eigene. Man erhält Zusatzinformationen, wie etwa durch eingeblendete Zeitungsartikel und kann auf dem Smartphone Chats mitverfolgen.


Die Hollywood-Filmemacher wittern natürlich das dicke Geschäft. In den USA läuft aktuell der Disney-Klassiker "Ariell, die Meerjungfrau" als Spezial-Vorstellung. Heißt: Die Zuschauer bringen ihre Tablets oder Smatphones mit ins Kino und können während der Vorstellung kleine Spiele zocken. Ob das vom wesentlichen Filmgeschehen ablenkt, ist mehr als nur fraglich. Bei den Liedern werden außerdem die Texte eingeblendet, damit auch jeder schön mitgrölen kann. Ob man das wirklich möchte? Schon das extrem laute und überschwängliche Lachen oder Schmatzen so manch eines Kinogastes treibt einen doch oftmals in den Wahnsinn. Auch ist die Vorstellung an einen Kinosaal, in dem Dutzende Smartphones über den Köpfen thronen, doch eher gruselig.

Generell scheint ein Kinobesuch mit dem Smartphone nichts mehr mit dem eigentlichen Kinospaß zu schaffen zu haben. Immerhin war bisher doch das Angenehme daran, sich zurückzulehnen, zu entspannen, mit Popcorn auf dem Schoß und dem Schatz im Arm. Für den hibbeligen Kinogast, der keine 90 Minuten entspannt auf seinem Hosenboden sitzen kann, ist der sonst so lahme Kinoabend allerdings endlich gerettet. Dem Smartphone sei dank.

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