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Kittenfishing: Der üble neue Datingtrend, den jetzt alle abziehen

Die Chancen, dass du es selbst getan hast, sind ziemlich groß.

Quelle: Radmila/Shutterstock.com

Nach Ghosting, Benching und Co. ist Kittenfishing der neue und natürlich fiese Dating-Trend. Offenbar sind wir Menschen nicht mehr in der Lage, nett mit Flirts und potenziellen Partnern umzugehen. Doch welche miese Masche verbirgt sich hinter dem Begriff? 

Kittenfishing taucht vor einigen Wochen in einem Artikel des US-amerikanischen Online-Magazins Bustle auf. Vielleicht kennst du die Bezeichnung Catfishing. Dabei nimmt eine Person online eine völlig andere Identität an und führt damit anderen absichtlich in die Irre. Kittenfishing, so Bustle, ist die abgeschwächte Version dieses Täuschungsmanövers.

Kittenfisher tun nicht so, als wären sie jemand anderes – sie übertreiben eher bei ihren persönlichen Angaben. Das kann eine Schummelei bezüglich des Alters oder der Körpermaße, ein veraltetes Profilfoto oder das Aufblasen eines Aspekts der Persönlichkeit sein. Am Ende entsteht ein digitales Bild, das mit dem realen Menschen kaum etwas zu tun hat. 

Und warum das alles? Die meisten wollen beim Online-Dating einfach besser ankommen. Dass die Enttäuschung bei einem Treffen dann ziemlich groß ist, nehmen sie in Kauf. Sie glauben, die Onlinelüge mit anderen Qualitäten ausgleichen zu können - immerhin hat der andere ja schon Interesse. Dass diese aber auf einem falschen Bild beruht, scheinen die Kittenfisher zu vergessen.  

Liebes-Coach Nikki Leigh ergänzt im Gespräch mit Bustle allerdings, dass vielen gar nicht auffällt, dass sie selber Kittenfishing betreiben.  Die Online-Lügen gehen für viele in Ordnung, da sie glauben, sich nur so gegen die Konkurrenz durchsetzen zu können. Dabei blenden sie aus, dass sie mit der Schummelei andere verletzten und sich letztendlich selbst keinen Gefallen tun. 

Foto: Radmila/Shutterstock.com 

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