Themen: Festival, Nürburgring, Rock am Ring
Klage gegen "Rock am Ring"-Veranstalter
Nürburgring GmbH will Festival-Umbenennung erwirken.

Ursprünglich als einmaliges Ereignis geplant, wuchs das Rock am Ring Festival auf der Rennstrecke am Nürburgring seit 1985 bis heute zu einem der größten Rock-Festivals Europas heran. Fans und Veranstalter hängen an der Kult-Location – doch mit dem neuen Betreiber der Rennbahn, die Capricorn Nürburgring GmbH, kamen auch neue Probleme.
Bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion in Mönchengladbach gab Festival-Veranstalter Marek Lieberberg jetzt bekannt, dass die Namensgebung nach einem Umzug des Festivals nicht eindeutig feststehe. Der Ort jedoch scheinbar schon. Wie berichteten bereits über die neue Location in Mönchengladbach. Die Nürburgring GmbH ist jedoch der Auffassung, dass der Name „Rock am Ring“ nicht ohne ihre Zustimmung außerhalb des Nürburgrings verwendet werden darf. Sie sind strikt dagegen, dass Lieberberg das Festival unter dem selben Namen an einem anderen Ort als dem Nürburgring veranstaltet darf.
Ob Veranstalter Marek Lieberberg tatsächlich einen neuen Namen für sein Event suchen muss, steht offiziell noch nicht fest. Die Nürburgring GmbH hat jetzt eine einstweilige Verfügung gegen den Veranstalter und die Marek Lieberberg Konzertagentur GmbH & Co. KG (MLK) beim Landgericht Koblenz erwirkt. Eine erste, mündliche Verhandlung hat das Gericht für den 23. Juni 2014 angesetzt.
Das neue Festival am Nürburgring „Grüne Hölle - Rockfestival am Nürburgring“ wird zum ersten Mal vom 5. bis zum 7. Juni 2015 stattfinden - wahrscheinlich zeitgleich mit der Neuauflage von Lieberbergs Rock am Ring Event. Der Konkurrenzkampf scheint auf Hochtouren zu laufen. Wer die grüne Hölle gewinnt und was die Rock Am Ring Fans zukünftig erwartet, wir bleiben für euch dran!
Foto: Autumn Canibalist via Flickr








