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Knigge für soziale Netwerke

Verhalten auf Facebook, Twitter und Co.

So praktisch die sozialen Netzwerke sein mögen, so viel Ärger können sie verursachen. Schnell ist es passiert, dass der Chef die Fotos vom letzten Wochenende zu sehen bekommt, als ihr leicht bekleidet auf dem Tisch getanzt habt oder euer Geburtstag statt netter Privatparty zu einem Abriss à la „Project X“ ausartet. Wir haben fünf Tipps, wie ihr solche und ähnliche Fettnäpfchen vermeiden könnt.

Privates und Berufliches trennen? So geht's!
Legt Kriterien fest, nach denen ihr Freundschaftsanfragen bestätigt. Sammelt zum Beispiel private Freunde bei Facebook und geschäftliche Kontakte auf anderen Netzwerken, wie Xing.


Was machen, wenn der Chef sich trotzdem in die Freundeslist drängt?
Falls ihr euren Chef trotzdem in eurer Freundesliste habt - vielleicht ganz einfach aus Höflichkeit, weil ihr ihm nicht auf den Schlips treten wollt - überdenkt eure „Privatsphäre-Einstellungen“. Fügt euren Chef gegebenenfalls einer Liste hinzu, für die ihr bestimmte Ordner einfach nicht sichtbar macht (Für die jüngeren unter euch: auch für Lehrer und Eltern geeignet).

Wie vermeide ich peinliche Fotos im Netz?
Ladet keine peinlichen Fotos von Freunden bei Facebook hoch, wenn diese damit nicht einverstanden sind oder davon nichts wissen. Ihr könnt außerdem Markierungen von euch auf Fotos, die ihr ungern von euch im Internet seht, löschen. Oder besser: Stellt bereits vorher ein, dass Markierungen auf Fotos erst eurer Bestätigung bedürfen, ehe sie online gehen. Der künftige Arbeitgeber oder die Eltern sind von den Fotos, als der Bikini mal verrutscht ist, vermutlich nicht so begeistert, wie der Rest eurer Clique, der fleißig auf "Gefällt mir" klickt.

Privates sollte privat bleiben.
Tragt Streit und Konflikte nicht auf Pinnwänden oder als Kommentar unter Fotos aus. Schreibt wenigstens eine private Nachricht oder besser noch: Redet darüber und sagt dem Gegenüber ins Gesicht, was euch stört. Auch im Zeitalter 2.0 kann ein persönliches Gespräch Wunder wirken.

Keine Party à la "Project X"
Damit ihr eure lange im Voraus geplante Geburtstagsparty genießen könnt und nicht um 23 Uhr die Polizei anrücken muss, um die Meute zu vertreiben, raten wir euch: die Veranstaltung nicht „für alle Freunde“ freigeben, sondern nur für geladenen Gäste. Veröffentlicht außerdem niemals eure vollständige Adresse. „Project X“ war zwar als Film witzig, aber im eigenen Haus erleben möchte das wohl keiner.

Foto: Flickr.com / christoph_aigner

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