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Kölner Karneval: So will die Polizei Frauen beschützen

Was erwartet die Besucher in dieser Woche?

Quelle: Ian Law / Shutterstock.com
Der Höhepunkt der tollen Tage steht bevor. Im Zuge dessen stellte die Stadt Köln heute ihr Sicherheitskonzept der Öffentlichkeit vor. Auch der Schutz von weiblichen Besuchern der Karnevalsfeierlichkeiten steht im Fokus der Polizei. Auf diese Änderungen müssen sich die Jecken und Narren in diesem Jahr einstellen.

Deutlich mehr Polizeipräsenz ist das Fazit des Sicherheitskonzepts. Nach den Ereignissen in der Silvester-Nacht am Kölner Hauptbahnhof stocken die Beamten deutlich auf. In der Altweibernacht sind laut wdr.de 2.000 Polizisten im Einsatz. Zum Vergleich: Im vergangegen Jahr waren es nur halb so viele. Rund 350 Polizeianwärter werden ihre Kollegen an den Karnevalstagen unterstützen. 

Mit ihrem verstärkten Auftreten möchte die Polizei Delikte wie Diebstähle, übertriebenen Alkoholkonsum und natürlich sexuelle Übergriffe konsequent ahnden. Videoüberwachung wie an U-Bahnstationen, die Ausleuchtung von zentralen Orte sowie eine Gefangenensammelstelle für 400 Personen sollen ebenso für mehr Schutz an Karneval sorgen. Vom Mitbringen von Spielzeugwaffen rät der Kölner Polizeipräsident ebenso ab. Das „herkömmliche Cowboykostüm“ sei damit aber nicht gemeint. 

Trotz aller Maßnahmen der Stadt räumte Oberbürgermeisterin Henriette Reker ein, dass nie eine hundertprozentige Garantie für Sicherheit geben könne. Im vergangenen Jahr kam es während des Straßenkarnevals in Köln zu 50 Sexualstraftaten. 

Foto: Ian Law / Shutterstock.com

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