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Kokain: Promi-Skandal in Berlin

Kokain-Lieferdienst aufgeflogen.

Nach zweimonatigen Ermittlungen wurden in der Hauptstadt zwei Groß-Dealer hochgenommen, die eine Art Koks-Lieferservice unter dem Namen „Ayman und Sunny“ betrieben haben sollen. Die Staatsanwaltschaft legte nach neuesten Informationen während den Ermittlungen eine Liste mit den Namen der Kunden, Lieferzeit und genauer Kokain-Menge an. 

Laut Bild.de gehöre zur Kundschaft von Asmat S. (29) und Ahmad Q. (26) auch Kino- und Serienschauspieler, Ärzte, Fotografen und ein Star-Friseur. Sogar ein Fitness-Guru, der bereits für Heidi Klum gearbeitet haben soll, soll regelmäßig bei den Dealern eingekauft haben. Allein in den letzten zwei Monaten sollen die Ermittler 459 Kokainbestellungen bei „Ayman und Sunny“ aufgezeichnet haben. 


Wo andere Dealer sich verdeckt halten, haben Asmat und Ahmad das Geschäft anscheinend im großen Stil aufziehen wollen. Bisher hatte die Polizei wohl äußerst selten mit Drogendealern zu tun, die ihrer "Firma" sogar einen Namen gaben. "Ayman und Sunny" - klingt ja fast so wie ein Pizza-Lieferdienst. Die Dealer träumten scheinbar von dem illegalen Pendant zu pizza.de, nämlich drogen.de: 'Sie suchen einen Drogen-Lieferdienst in ihrer Nähe? Drogen.de - hier werden Sie geholfen.' Scherz beiseite. 

Zurück zum Ernst. Das gelieferte Kokain sei von
hoher Qualilät gewesen, der Lieferdienst schnell. Nach nur einer Stunde Wartezeit erreichten 0,5 Gramm für 50 Euro den Käufer. Geliefert wurde entweder im Smart oder im Scirocco, die Bestellung erfolgte nach Absprache per SMS oder Telefon. 

Die Dealer wurden zu Haftstrafen bis 2,5 Jahre verurteilt. Da der Besitz von Kokain natürlich strafbar ist, haben nun auch einige der prominenten Kunden, einen guten Grund zum Zittern. Ihn drohen bis zu fünf Jahre Haft oder safte Geldbußen. 

Bildquelle: flickr.com/ cookie_jar

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