Thema: Krass

Krank: Tätowierer entfernt seinen Kunden Nippel und Ohren

Nun muss er über vier Jahre hinter Gitter.

Quelle: Olena Yakobchuk/Shutterstock

Der Körperkult scheint in Zeiten von Social Media immer krassere Formen anzunehmen. Die Ursprünge sind zwar schon fast so alt wie die Menschheit selbst, doch in den Anfängen begnügte man sich meist mit einfachen Tattoos und Schmuck wie Ohrringen. Doch nun muss ein Mann für seine extremen Praktiken der Body Modification sogar ins Gefängnis.

Der Wunsch, den eigenen Körper einem bestimmten Schönheitsideal anzupassen, hat Menschen schon immer dazu gebracht, entsprechende Veränderungen durchzuführen. Dabei sind sehr extreme Praktiken, wie in China das Einschnüren der Füße, die sogenannten Tellerlippen bei einigen afrikanischen Völkern oder die Frauen mit Giraffenhälsen in Thailand weltberühmt, aber eher die Ausnahme.

Aber auch in der modernen Welt scheint es bei der Körpermodifikation keine Grenzen zu geben, wie auch der Fall von Tätowierer Brendan McCarthy zeigt. Der 50-jährige aus dem britischen Bushbury, einem Vorort von Wolverhampton, wurde nun zu einer Gefägnisstrafe von vier Jahren und drei Monaten verurteilt. Der Grund dafür: Brendan, der auch als Dr. Evil bekannt ist, hatte einem Kunden ein Ohr und einen Nippel entfernt. Und das, obwohl er laut Unilad lediglich eine Zulassung als Tattoo-Artist und Piercer hat. Bereits 2015 kam es zu den illegalen Eingriffen. Zungenspaltungen führt er ebenfalls in seinem Studio durch.

„Er hatte keine Qualifikation, um chirurgische Eingriffe durchzuführen oder mögliche schwere Folgen zu behandeln“, heißt es in der Klageschrift von Richter Amjad Nawaz. Laut Sky News sei der Fall von öffentlichem Interesse. Während der Urteilsverkündung habe Brendan McCarthy geschrieben und einige Freunde, die im Wolverhampton Crown Court zuhörten, mussten mit den Tränen kämpfen.

Die Tatsache, dass die Eingriffe im Einverständnis mit seinem Kunden stattfanden, reichten nicht aus, um den Angeklagten vor dem Knast zu bewahren. Denn laut Birmingham Live seien diese nicht mit Tätowierungen oder Piercings zu vergleichen. Nachdem die Polizei den Mann kontaktiert hatte, dessen Ohr und Nippel entfernt worden waren, gab dieser an, sich „hintergangen“ zu fühlen. „Wenn er gewusst hätte, dass es illegal ist, hätte er der Prozedur niemals zugestimmt, denn er wollte nicht um jeden Preis sein Ohr loswerden.“

GIF via giphy.com
Foto: Olena Yakobchuk/Shutterstock

 

 

 

 

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