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Kranker Dating-Trend: Fremde verabreden sich zum Begrabschen in der U-Bahn

Eine App macht es möglich.

Quelle: Peter Titmuss/Shutterstock.com

Dating ohne App – für viele gar nicht mehr vorstellbar. Mit der elektronischen Unterstützung ist es auch super easy,  jemanden kennenzulernen und auch mal zu treffen. Tinder sei gepriesen. In Mexiko und Teilen Südamerikas geht eine Dating-App über ein nettes Treffen hinaus: Hier verabreden sich Fremde zum Fummeln in der U-Bahn. 

„Arrimon consensuado“, also einvernehmliches Befummeln, nennt sich die App, über die sich User zum Begrabbeln verabreden. In der U-Bahn wird dann die Bezeichnung öffentlicher Nahverkehr etwas zu wörtlich genommen – das Anfassen ist aber von beiden Seiten gewünscht.

Was das Ganze soll? Vielleicht ein kleiner Kick und eine Abwechslung von den ewig gleichen, langweiligen Dates. So lange beide mit der Fummelei in der U-Bahn und ovor Publikum einverstanden sind, ist das auch kein Problem.

Einen bitteren Beigeschmack hat der Trend, der sich im südamerikanischen Raum immer weiter ausbreiten soll, allerdings schon. Laut einer Studie wurden in Mexiko-Stadt rund 64 Prozent der Frauen mindestens einmal in einem öffentlichen Verkehrsmittel körperlich oder verbal belästigt. Ein echtes Problem also, das durch den Dating-Trend nicht gelöst und noch eher verharmlost wird. 

Foto: Peter Titmuss/Shutterstock.com

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