Themen: Drogen, Spiel, Kiffen, Tod
Krankes Blutwürgen beim Kiffen
Das Spiel mit dem Tod für den Extrakick.

Sie rauchen und trinken nicht nur, für immer mehr Jugendliche zählt auch Kiffen zum Alltag. Doch jetzt bringen die jungen Leute einen zusätzlichen Effekt ins Spiel, der ihnen einen Extrakick verleihen soll. Beim sogenannten Blutwürgen schnüren sich die Beteiligten die Halsschalagader mit einem Tuch oder einem anderen Gegenstand soweit ab, dass sie bewusstlos werden.
In Italien kam es laut „Blick.ch“ zu einem Fall, bei dem genau dieser Trend folgendermaßen zum Verhängnis für einen Jugendlichen geworden ist: Die jungen Leute rauchten Cannabis aus einer Bong und schnürten einem 18-jährigen Studenten anschließend mit einem Halstuch solange den Hals zu, bis er bewusstlos wurde. Dabei wurde durch das Abdrücken seiner Halsschlagader die Blutzufuhr seines Gehirns abgeschnitten. Die Eltern des jungen Mannes haben nun Strafanzeige gestellt, da sie das Persönlichkeitsrecht des Jungen verletzt sehen.
Nicht nur, dass der Blutwürgetrend ernsthafte Gefahren für Gehirn und Leben birgt, auch Herz- und Atemwegsprobleme sind Folgen dieses kranken Extrakicks warnen Experten. Menschen, die bereits unter Beschwerden oder Erkrankungen der Atmewege leiden, bringen sich ernsthaft in Lebensgefahr. Und das ist kein Spiel mehr.
Shutterstock: A noose hanging in a dark room via Shutterstock








