Krass: Aale in Großbritannien haben ein Koks-Problem

Die Tiere drohen nun auszusterben.

Krass: Aale in Großbritannien haben ein Koks-Problem: Die Tiere drohen nun auszusterben.
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London liegt auf dem ersten Platz der europäischen „Drogen-Hauptstädte“ – in der britischen Metropole wird von allen Städten am meisten gekokst. Doch das wirkt sich scheinbar nicht nur auf die menschlichen Bewohner aus.

Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht hat im Abwasser von London eine Tageskonzentration von 737 mg Kokain pro 1.000 Einwohner nachgewiesen. Doch das wirkt sich auch auf die umliegenden Seen und Flüsse aus, wodurch die Wasserbewohner von den Drogen beeinflusst werden.


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Wie der Independent berichtet, ist vor allem der gefährdete Silberaal betroffen, der scheinbar völlig high durch die Gewässer schwimmt. Untersuchungen zeigen, dass sich das Koks in den Muskeln, im Hirn, den Kiemen und der Haut der Fische anreichert und somit den gesamten Organismus der Tiere stark schädigt. Das kann dazu führen, dass der Silberaal in Großbritannien aussterben könnte.


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Wissenschaftler beobachten seit Jahren, dass immer mehr Kokain, Ecstasy und Amphetamine in europäischen Gewässern zu finden sind und Tiere dadurch zu Schaden kommen.

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