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Krass: Das zahlst du zukünftig für Tinder
Geht’s noch: So teuer wird der Dating-Dienst.

Swipe, swipe, swipe: Mit dem Dauerwischen auf der Dating-App Tinder ist bald Schluss. Es sei denn, du bist bereit in Zukunft für deine Online-Dates zu blechen. Die beliebte App gibt es jetzt auch in der Luxus-Version Tinder Plus. Für den unbegrenzten Flirtspaß müssen die User allerdings eine monatliche Gebühr auf den Tisch legen. Und diese wird durch das Alter des Users bestimmt.
Man ist so alt, wie man sich fühlt? Nicht bei Tinder Plus! Premium-User, die auf der letzten Geburtstagstorte 28 Kerzen ausgeblasen haben, bittet die Dating-App ab sofort ordentlich zur Kasse. Wie Meedia berichtet, zahlt man ab 28 Jahren bis zu vier Mal so viel wie jüngere Nutzer. Ist das schon Altersdiskriminierung?
Seit dem 1. März ist das Tinder-Bezahlmodell verfügbar. User mit Premium-Account zahlen unter 28 Jahren umgerechnet 5,50 Euro im Monat. Wer drüber liegt, darf rund 20 Euro für denselben Dienst zahlen. In den USA haben „alte Säcke“ noch eine Schonfrist: Hier verdoppelt sich die Flirt-Gebühr von zehn auf 20 Dollar, sobald die magische Grenze von 30 Jahren überschritten ist.
Experten zweifeln allerdings an dem Erfolg der Premium-Version und rechnen, dass nur „fünf bis sechs Prozent der Nutzer für Tinder bezahlen“ werden. Deutsche User können sich noch eine Weile die Daumen wund swipen. Einen Starttermin für Tinder Plus gibt es hier noch nicht. Mit einer ähnlichen Gebührenstaffelung wie in den USA und Großbritannien muss aber gerechnet werden.
Fotos: Shocked girl with mobile phone via Shutterstock & Screenshot via gotinder.com








