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Krass: Deshalb steckst du deinen Fuß nachts aus dem Bett
Was wirklich hinter dem Reflex steckt, ist echt genial!

Du liegst im Bett und schläfst vielleicht schon ein paar Stunden friedlich. Doch irgendwann im Laufe der Nacht schiebst du deinen Fuß fast unbewusst unter der Decke hervor. Oft ist dir einfach zu warm, und du erhoffst dir dadurch etwas Abkühlung. Aber dann könntest du doch genauso gut eine Hand „freilegen“ oder die Bettdecke nicht bis ganz unter die Nasenspitze ziehen. Machst du aber nicht. Es ist und bleibt ein einzelner Fuß, der allnächtlich verbannt wird. Warum ist das so?
In der Wissenschaft beschäftigte man sich lange mit diesem seltsamen Reflex. Die überraschende Erkenntnis: Scheinbar ist unsere Wachsamkeit eng an die Körpertemperatur gekoppelt.
Wenn wir müde sind, sinkt unsere Temperatur spürbar – so verklickert der Körper dem Gehirn, dass jetzt Schlafenszeit ist. Stimmt, Menschen die sehr müde sind, beginnen nicht selten, gleichzeitig zu frösteln.
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Aber was hat das mit den Füßen zu tun? Hier spielen die Sohlen eine wichtige Rolle. Denn durch sie fließen bestimmte Adern, die unsere Wärmeregulierung beeinflussen. Oder genauer: Sie regulieren die Temperatur unserer Haut und damit, ob dir kalt oder warm ist.
Wenn du jetzt deinen Fuß in die kalte Luft hälst, kühlt sich das Blut an dieser wichtigen Körperstelle ab. Dieses Blut gerät daraufhin in deinen Kreislauf, senkt so die gesamte Körpertemperatur und in deinem Gehirn kommt diese Botschaft „Schlafen“ an.
Na, hättest dus gewusst?
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