Krass: Die gefährlichsten Selfie-Unfälle

Bitte nicht nachmachen!

Krass: Die gefährlichsten Selfie-Unfälle: Bitte nicht nachmachen!
Quelle: Bruno Gomiero/Unsplash
Manche Menschen würden wirklich alles für das perfekte Selfie tun – Lebensgefahr inklusive. Du denkst, es wäre wild, einen Hundeohrenfilter über deine Pics zu legen oder deine Augenringe mit Facetune wegzuretuschieren? Dann schau dir mal an, was diese Leute für das perfekte Bild gemacht haben!

In your face

Zwei russische Soldaten konnten 2015 der Verlockung nicht widerstehen, ein Foto mit einer scharfen Handgranate zu machen. Es sollte ihr letztes sein. Immerhin: Das Smartphone überlebte.

Die will doch nur spielen!

Walrosse just wanna to have fun – diese schmerzhafte Erfahrung musste 2016 ein chinesischer Geschäftsmann machen. Im Yiyiakou Wildlife Park wollte er ein Foto mit einem Walross machen. Walrosse – sind das nicht die dicken, gemütlichen Verwandten von Seehunden? Genau! Das Tier packte den Mann von hinten und zog ihn in sein Wasserbecken, wo der Chinese ertrank. Angeblich wollte die Walrossdame nur spielen.

Kleiner Fehler, tödliche Konsequenzen

Ob Selfies mit Waffen wirklich so cool sind, wie manche glauben, darüber lässt sich streiten. Aber dass Selfies mit geladenen Waffen ziemlich dumm sind, ist sogar bewiesen. 2016 starb ein Mann in Concrete, Washington, als er sich mit seiner Pistole fotografieren wollte. Er hatte jedoch vergessen, dass die Waffe geladen war – und schoss sich in den Kopf. Interessant: Es war nicht das erste Knarrenselfie an seinem Todestag. Vorher hatte er jedoch die Kugeln aus der Waffe entfernt. Dieses eine Mal hatte er es vergessen.

Erinnerungsfotos können tödlich sein

Das Taj Mahal in Agra in Indien ist ein prächtiges Grabgebäude, das jedes Jahr viele Touristen anlockt, die natürlich auch Erinnerungsfotos in und mit dem riesigen Mausoleum schießen wollen. Ein 66-jähriger Tourist hat das 2015 nicht überlebt, als er mithilfe eines Selfie-Sticks versuchte, sich und das Gebäude aufs Bild zu kriegen. Er verlor das Gleichgewicht und fiel eine Treppe hinunter. Später verstarb er im Krankenhaus an seinen Kopfverletzungen.

Lebensgefährlicher Selfie-Stick

Die Erfahrung, dass Selfie-Sticks gefährlich sind, musste auch ein englischer Wanderer 2015 machen, als er im walisischen Brecon Beacons National Park wanderte. Er geriet in ein Gewitter und als er ein Selfie machen wollte, schlug der Blitz in seinen Selfie-Stick ein. Er starb an einem Stromschlag.

Alles für die perfekte Pose

Züge üben auf Selfie-Jäger eine seltsame Faszination aus. Nicht umsonst gibt es immer wieder Menschen, die von Zügen überfahren oder mitgerissen werden, während sie das Bild ihres Lebens schießen wollen. Besonders skurril ist das, was einer 18-jährigen Rumänin passiert ist. Sie legte sich auf das Dach eines stehenden Zuges. Als sie für die perfekte Pose ihre Beine nach oben streckte, berührte sie die Oberleitung und bekam einen tödlichen Stromschlag.

Unter Strom

Dass Stromkabel wirklich weh tun, musste auch eine 17-jährige Russin erfahren, als sie 2014 auf eine Eisenbahnbrücke in St. Petersburg kletterte, um sich dort zu fotografieren. Eine wacklige Angelegenheit! Als sie das Gleichgewicht verlor und stürzte, versuche sie noch, sich zu halten – allerdings an einem Stromkabel. Sie bekam einen Stromschlag und überlebte das Selfie nicht.

Was du aus Selfie-Unfällen lernen kannst

Unfälle bei Selfies sind mittlerweile so verbreitet, dass es sogar schon Studien gibt, die sich damit beschäftigen. Das zeigt nicht nur, dass Instagram unangenehme Nebenwirkungen haben kann, sondern auch, wie schnell ein Unfall passiert. Ein falscher Schritt, ein blöder Zufall reichen manchmal aus, um jemanden aus dem Leben zu reißen. Oft hat das nicht nur Folgen für den Betroffenen, sondern auch für die Menschen, die er zurücklässt – den Partner etwa oder seine Familie. Neben dem emotionalen Schmerz kommen außerdem manchmal finanzielle Probleme auf die Hinterbliebenen zu – zum Beispiel dann, wenn man einen Immobilienkredit am Laufen hat und der Partner diesen nicht alleine zurückzahlen kann. Eine Risikolebensversicherung kann zwar nicht dafür schützen, Selfies mit einem Walross zu machen. Sie federt jedoch finanzielle Schwierigkeiten ab, sollte einem etwas zustoßen. Und eine solche Versicherung muss noch nicht mal teuer sein.

Foto: Bruno Gomiero/Unsplash
Bleib immer up to date und erhalte die neuesten Nachrichten von virtualnights auch auf Facebook.
KLICKE AUF
und lies den Artikel weiter.

Für dich neu alle Nachrichten

Login

Jetzt bei virtualnights anmelden:

Passwort vergessen?