Thema: Krass
Krass: Drogenkartell setzt 59.000 Euro Kopfgeld auf Schäferhündin aus
Die Spürnase versaut den Dealern das Geschäft.

Dass das Drogengeschäft in Kolumbien boomt und die Kriminalitätsrate allgemein sehr hoch ist, dürfte wohl jedem bekannt sein. Aber im Drogenkrieg haben es die Bosse scheinbar nicht nur auf ihre Konkurrenten abgesehen, sondern sogar auf Tiere.
Die beste Spürnase der kolumbianischen Polizei ist eine deutsche Schäferhündin namens Sombra. Bereits als Welpe wurde sie zum Drogenspürhund ausgebildet und hat seitdem bisher 245 Verdächtige überführen können und mehr als neun Tonnen Koks aufgespürt, wie BBC berichtet.
Nuestro can "Sombra" fue la mejor durante los entrenamientos en detección de drogas ilícitas, en los últimos tres años se convirtió en el tormento de "Otoniel" incautandole 9 toneladas de cocaína #ConozcaMás a "Sombra" en el desfile #20DeJulio #COLOMBIAunasolaFuerza pic.twitter.com/a6tWpjkdiQ
— Policía Antinarcóticos (@PoliciaAntiNar) 20. Juli 2018
Aber natürlich ist die Hündin schlecht für das Drogengeschäft und daher wurde nun der sogenannte Gold-Clan auf sie aufmerksam. Da er um seine Einnahmen fürchtet, hat er jetzt ein Kopfgeld von umgerechnet etwa 59.000 Euro auf Sombra ausgesetzt.
GIF via giphy.com
Zu ihrem Schutz ist die Schäferhündin nun in die Hauptstadt Bogotá versetzt worden, wo sie im Frachtbereich des Flughafens nach Drogen sucht – der liegt außerhalb des Einflussbereichs des Clans. Dennoch wird sie rund um die Uhr von zwei Polizisten bewacht.
Foto: Grisha Bruev/Shutterstock.com








