Krass: Koffein-Pillen mit Todesfolge
Legal & lebensgefährlich – Neuer Koffein-Trend aus den USA.

Stress beim Lernen? – Dann schieb‘ dir eine Koffeintablette rein! Kein Bock auf Übergewicht? – Mit einer Koffeintablette vergeht der Hunger! So oder so ähnlich verbreiten sich Koffeintabletten unter gestressten Studenten oder figurbewussten jungen Mädchen. Denn mit Koffein-Konsum ist hier nicht die siebte Tasse Kaffee am Tag gemeint, sondern die schnelle Pille für Zwischendurch. Klingt harmlos. Ist es aber nicht. Wir sagen euch, warum der extreme Koffein-Konsum gerade im Trend liegt und was daran so gefährlich ist.
Mit der warmen braunen Kaffeebohne hat die Koffein-Droge nicht mehr viel gemeinsam: Als Tablette oder in Pulverform liegt der Koffein-Konsum in den USA bereits seit Jahren ziemlich im Trend, obwohl laut Yahoo ein 18-Jähriger im Sommer dieses Jahres an einer Überdosis starb. Als einfach Pille, aber auch in seiner Reinform als Pulver, tritt Koffein meist im unschuldigen Weiß auf dem Markt auf und tarnt sich als harmloses Mittelchen. Dabei sind sowohl Pulver als auch Tabletten hochkonzentriert und damit gesundheitsschädlich.
Gefährlich ist der Koffein-Konsum auch deswegen, weil er als Trendmittelchen gegen alles gehypt wird: Erfolgreich gegen unerwünschtes Hungergefühl, kann eine Koffeintablette den Appetit zügeln. Als Aufputschmittel in Klausur- oder stressigen Arbeitsphasen wird die Koffein-Tablette auch gerne als Ritalin-Ersatz verwendet. Schnell wird der Konsum zur Gewohnheit und aus einer vermeintlich nützlichen Pille wird eine echte Suchtgefahr.
Auch die falsche Dosierung des Koffein-Pulvers kann extrem gefährlich werden. Bereits fünf Gramm des Pulvers enthalten die konzentrierte Koffeinmenge von 50 Tassen Kaffee. In den USA ist der Koffein-Konsum in Pulverform bereits weit verbreitet, da das Mittelchen frei im Internet erhältlich ist.
Medizinische Symptome können bei regelmäßigem oder falsch dosiertem Konsum deshalb von Nervosität, Schlaflosigkeit und Übelkeit bis hin zu Erbrechen, Durchfall, Orientierungs- und Herzrhythmusstörungen reichen. Bei zu hohen Dosierung kommt es sogar zu Krampfanfällen oder zur Herzüberlastung, die auch bei dem jungen Opfer in den USA die Todesursache waren.
Foto: Woman's mouth with pill. Close-up view via Shutterstock








