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Krass: Teenager landet wegen Cannabis-Menü im Krankenhaus
Jetzt drohen dem Lokal juristische Folgen.

Hanf kann man nicht nur Rauchen. Überzeugten Konsumenten dient die Pflanze auch als Zutat für Plätzchen oder andere Gerichte. Ein Schweizer Restaurant bot vor kurzen auch ein solches Menü auf seiner Karte an. Statt berauschender Bewertungen im Netz gibt es nun eine Klage: Für einen Gast endete ein Familienessen im Lokal im Krankenhaus.
„Rollgerste mit Bündner Hanf und Mascarpone mit Wintergemüse“: Dieses vegetarische Menü klingt nicht nur berauschend, sondern war es auch. Das stellte ein Teenager, der bei einem Familienessen im betreffenden Restaurant dieses Gericht bestellte, schnell fest. Wie Focus Online berichtet, klagte der Junge nach dem Verzehr über Übelkeit. Die Diagnose im Krankenhaus: Der Teenager war unglaublich high und in seinem Urin fanden sich Spuren von THC.
Die Eltern des Jungen konfrontierten den Lokalbetreiber mit den Ergebnissen der Untersuchung. Dieser allerdings wollte davon nichts wissen und soll den Eltern unterstellt haben, dass ihr Sohn vielleicht einfach nur ein Kiffer sei. Allerdings stellten Kontrolleure kurz darauf fest, dass das Gericht durchaus mit Hanf, der für Drogenkonsum geeignet ist, angereichert war. Der erlaubte Grenzwert für THC sei dabei sogar weit überschritten worden.
Der Mitinhaber des Lokals soll laut Blick.ch nun versichert haben, dass der Koch den Hanf bei einem Bündner-Bauern bestellt habe, im Glauben es handel sich um eine für den Verzehr unschädliche Sorte. Andere Gäste sollen keine Probleme mit dem Gericht gehabt haben. Inzwischen wurde das Menü von der Speisekarte gestrichen. Dennoch muss das Lokal noch mit einer Strafanzeige und einem Bußgeld rechnen.
Fotos: Young man in hoodie and cannabis plant & A full frame of marijuana foliage, background wallpaper via Shutterstock & Anne Larle Valentine via Flickr








