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Krass: Typ nimmt 140 verschiedene Drogen, um Aufklärungsbuch zu schreiben

Er klärt über Risiken auf und verhilft zum Safer-Use.

Quelle: Couperfield/Shutterstock.com

Dass Drogenkonsum schädlich und verdammt gefährlich ist, sollte jedem klar sein – aber trotzdem gibt es genug Leute, die dennoch regelmäßig verschiedene illegale Substanzen nehmen. Glücklicherweise gibt es im Internet mittlerweile einige Seiten, die vor verschiedenen Stoffen und Wirkungsweisen warnen. Das reichte einem Typen nicht, der lieber den Selbstversuch wagte.

Dominic Milton Trott hat Ende letzten Jahres ein Buch namens „The Honest Drug Book“ herausgebracht. Wie der Titel bereits vermuten lässt, geht es um Drogen. Aber das Wissen über die verschiedenen chemischen und botanischen Substanzen stammt nicht etwa aus Büchern, der Autor hat alle 140 Drogen, über die er in seinem Werk berichtet, selbst getestet.

Wie Dominic Milton Trott gegenüber Vice erzählt, begann er vor einigen Jahren, seine Erfahrungen mit unterschiedlichen Drogen detailliert festzuhalten. Irgendwann bemerkte er, dass in Online-Foren immer öfter darüber berichtet wurde, dass Menschen aufgrund mangelnden Wissens durch Drogenkonsum sterben. Da realisierte er, dass er mit seinen Aufzeichnungen für mehr Safer-Use sorgen und somit Menschenleben retten kann.

„The Honest Drug Book“ beschönigt den Drogenkonsum also nicht und soll auch niemanden dazu animieren, Drogen zu nehmen – der Autor beschreibt teilweise echte Horrortrips. Zu jeder Substanz listet er verschiedene Informationen auf, z.B. welche Menge empfohlen wird, nach welcher Dauer die Wirkung einsetzt und wann sie ungefähr wieder aufhört und natürlich auch etwaige Risiken. Hinzu kommt natürlich das subjektive Empfinden. Darüber hinaus gibt Dominic Milton Trott Hinweise zu Überdosen und Sucht.

Es gibt Kritiker, die denken, dass ein solches Buch Drogen verharmlost und junge Leute sogar dazu animiert, sie zu nehmen. Dominic Milton Trott entgegnet darauf jedoch, dass man es nie schaffen wird, Leute davon abzuhalten, illegale Substanzen zu nehmen. Daher sollte man ihnen wenigstens die nötigen Informationen geben, um sicherer zu konsumieren.

Foto:  Couperfield/Shutterstock.com

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