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Krasse Drogenstudie vom Ultra Music Festival

Werden diese schockierenden Ergebnisse Folgen haben?

Im Laufe der Jahre hat sich das Ultra Music Festival in Miami nicht nur als eines der Top-Events der elektronischen Musikszene etabliert. Leider macht das Festival auch immer wieder mit Negativpresse mit Drogen auf sich aufmerksam. Eine Studie des Center for Forensic Science Research & Education in Miami beschäftigte sich im vergangenen Jahr intensiver mit der Drogenproblemantik und veröffentlichte jetzt eine erschreckende Drogenstudie zum Ultra Music Festival.

Geht es auf Festivals um die Musik oder um Drogen? Eine Frage, mit der sich jeder Besucher von Open Airs selbst stellen muss. Eine Forschungsgruppe aus Miami wollte 2014 genauer untersuchen, was die Musik und der Drogenkonsum auf Festivals miteinander zu tun hat haben und platzierte ein Zelt auf Ultra Music Festival in Miami. Ziel: Den Drogenkonsum unter den Besuchern zu dokumentieren und herausfinden, ob wie viele Besucher tatsächlich Konsumenten sind. 

Die Teilnehmer der Studie wurden mit einem 20-Dollar Gutschein für Dunkin' Donuts angelockt, um ihnen als Gegenleistung eine Urinprobe abzunehmen. „Die Teilnehmer des Events waren sehr offen und sprachen mit uns ganz offen über ihren Drogenkonsum“, so Barry Logan, einer der Wissenschaftler gegenüber dem Miami Herald. „Allerdings stellten wir auch fest, dass das, was sie dachten zu nehmen, etwas völlig anderes war“. Bei der Analyse der Urinproben stellte sich heraus, dass mehr als 80 Prozent der 104 abgegeben Proben positiv auf synthetische Drogen getestet wurden. 58 Besucher gaben zusätzlich einen freiwilligen Bluttest ab. Auch hier sind es 80 Prozent, die definitiv Designer-Drogen zu sich nahmen.

Tomás Regalado, Bürgermeister von Miami, will diese Studie nun für seine Zwecke nutzen und dafür sorgen, dass das Ultra Music Festival nicht mehr in Miami stattfinden darf. Es ist nicht das erste Mal, dass der Bürgermeister Rot für das beliebte Festival sieht. Die Ergebnisse der Studie könnte das Oberhaupt der Stadt jetzt für seine Zwecke nutzen, um endlich zu erreichen, dass das Festival nicht länger Miami „beschmutzt“. 

Bevor eine Entscheidung getroffen werden kann, muss zur Verteidigung der Studie allerdings auch gesagt werden, dass nur ein geringer Teil der rund 16.000 Festivalbesucher an der Studie teilnahm. Der bittere Beigeschmack bleibt: Festivals scheinen längst nichts mehr nur mit Musik zu tun zu haben. 



Foto: Jonathan Piccolo via Flickr

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